#ObjectWarCampaign - Russland, Belarus, Ukraine: Schutz und Asyl für Deserteure und Verweigerer 

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Foto im Original: Nash Dom

Vitali Dvarashyn: Gefangen zwischen zwei Systemen

Die Geschichte eines belarussischen Kriegsdienstverweigerers in Litauen

(16.07.2024) Vor einiger Zeit behauptete Litauen, ein sicheres demokratisches Land zu sein, das im Jahr 2020 klar und deutlich erklärte, dass es die unterdrückten Belarussen vor dem Zorn des verrückten Diktators Alexander Lukaschenko retten wolle. Doch dann änderte es seine Meinung. Vitali Dvarashyn ist einer der belarussischen Kriegsdienstverweigerer, die von Litauen verfolgt wurden und werden, und es ist unklar, wie das Ganze enden wird.

Humanitäre Hilfe für belarusische und ukrainische Flüchtlinge in Litauen. Foto: Nash Dom.

Mikita Sviryd: Die Geschichte eines belarussischen Deserteurs in Litauen

Gefangen zwischen der drohenden Todesstrafe in Belarus und dem illegalen Flüchtlingsstatus in Litauen

Mikita Sviryd, ein belarussischer Deserteur, der bei Ausbruch des Krieges in der Ukraine illegal nach Litauen floh, weil er befürchtete, die belarussische Armee würde in die Ukraine gehen, um Russland zu helfen. Heute ist Mikita ein illegaler Flüchtling, Litauen hat dem jungen Deserteur politisches Asyl verweigert. In Belarus kann Desertion mit der Todesstrafe geahndet werden. Heute ist er verzweifelt und erwartet nichts Gutes für seine Zukunft. Was bedeutet für die Geopolitik das Schicksal eines Mannes, der im Alter von 19 Jahren beschloss, nicht mehr Soldat zu sein? #protection4Nikita

6.8.: Antikriegskundgebung in Mosbach

Schutz und Asyl für alle, die sich dem Krieg verweigern

Di., 6. August, 17.30 h in Mosbach

Marktplatz Mosbach

Zum 79. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki plant die Initiative AtomErbe Obrigheim (IAEO) eine Antikriegskundgebung am Dienstag, 6. August um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz Mosbach mit einem Redebeitrag von Franz Nadler zu Kriegsdienstverweigerung in Russland, der Ukraine und Belarus. Franz Nadler ist Vorsitzender der Organisation Connection e.V. an, die seit 1993 Kriegsdienstverweigerer, Deserteure, Militärdienstentzieher und Kriegsgegner und -gegnerinnen zunächst in der Türkei und dem Jugoslawienkrieg und schließlich in der ganzen Welt unterstützt. 1996 wurde Connection mit dem Aachener Friedenspreis und in diesem Jahr mit den Bremer Friedenspreis für vorbildliches Engagement für „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ ausgezeichnet. Nebenbei war unter diesem Motto vor mehr als 30 Jahren auch in Mosbach die ökumenisch orientierte Gruppe „Weltversammlung“ aktiv gewesen. Verliehen wird der Bremer Friedenspreis alle zwei Jahre durch die „Stiftung die schwelle – Beiträge zum Frieden“ und die Stadt Bremen.

Helsinki, 11. Juli 2024

"Adbusting": Berliner und Helsinker Aktivist:innen fordern Asyl für Kriegsdienstverweiger:innen

(11.07.2024) Huch? Was haben Berliner Werbeposter in Helsinki verloren? Und warum werben sie für  Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen? Die ge-"adbusteten" Poster fordern Asyl für Kriegsdienstverweiger:innen aus Belarus und Russland. „Wir sind gerade in Helsinki, um uns mit Antimilitarist:innen aus dem Ostseeraum zu vernetzen“, berichtet Roderich Supersonnenwetter, Sprecher:in der Aktionsgruppe (AfKj!). "So nah an der Grenze zu Russland ist es sinnvoll, ein Solidaritätszeichen für Kriegsdienstverweigerung zu setzen". Roderich Supersonnenwetter sagt: „Asyl für Kriegsdienstverweiger:innen aus Russland und Belarus ist eine smarte Methode, um Putin das Führen seines Krieges in der Ukraine zu erschweren!“