Projekt von Connection e.V. 

Eritrea: Desertion, Flucht & Asyl

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Doppelte Strategie: Im Bürgerkrieg in Äthiopien übte Eritreas Armee tödliche Rache an alten Feinden

(01.11.2021) Mit der Entsendung von Truppen in die Region Tigray verfolgte Eritrea eine doppelte Strategie: Es nahm Tausende eritreischer Flüchtlinge fest und kämpfte zugleich gegen Äthiopiens frühere Herrscher. An der Spitze des blutigen Feldzuges: ein Oberst mit dem Spitznamen „Wedi Kecha“.

Demonstration in Frankfurt, Februar 2021

Eritrea/Äthiopien: Allianz gegen Repression

Exilgruppen protestieren gegen die äthiopische und die eritreische Regierung

(18.05.2021) No Justice in Tigray, Eritrea and Oromia – No peace in Ethiopia« war eine der zahlreichen Parolen der Demonstration, bei der Anfang April in Berlin Hunderte diasporische Aktivist*innen zusammenkamen. Gemeinsam wurde gegen den andauernden Genozid in Tigray, die Situation der eritreischen Geflüchteten in Äthiopien und der politischen Unterdrückung der Oromo-Bevölkerung in Äthiopien demonstriert. Es ist bislang die erste Aktion, die der bundesweite Zusammenschluss organisiert hat. Das neue Bündnis besteht aus diasporischen linken Akteuren und Gruppen, u.a. United for Eritrea, Oromo Community Germany, Tigray Unity Germany und Ubuntu Haus Frankfurt.

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Blick auf den Flughafen Eritreas. Foto: Martin Schibbye / CC-BY-SA-4.0

Eritreas veränderte Rolle am Horn von Afrika

Beitrag auf Telepolis

(12.05.2021) Für Isaias Afewerki erfüllt sich mit dem Einmarsch in Tigray nicht nur der lang gehegte Traum die verhasste TPLF zu schwächen, gleichzeitig destabilisiert er auch den Nachbarn Äthiopien und avanciert zum bedeutenden Player in der Region.

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Let us talk about Eritrea

Videoaufzeichnung: Vom totalitären Staat Eritrea ins bürokratische Deutschland

Videoaufzeichnung vom Fr., 30. April 2021, 16-18 Uhr

mit

Peter von Auer, PRO ASYL
Dr. Awet Kessete, Eritrea & Human Rights e.V.
Rudi Friedrich, Connection e.V.

An diesem Tag diskutierten wir gemeinsam, warum viele Eritreer*innen, die ihre geliebte Heimat verlassen haben, um der totalen Herrschaft der Diktatur zu entkommen und die auf unterschiedlichen grausamen Wegen nach Deutschland gekommen sind, noch immer die lange Hand der Diktatur bis nach Deutschland spüren. Beleuchtet wird die repressive Anerkennungspraxis bei Asylverfahren. Ferner behandeln wir den Umgang bei der Beschaffung von Identitätsnachweisen und Reisepässen. Betroffene sprechen zudem darüber, wie die Bürokratie der deutschen Behörden es eritreischen Schutzsuchenden erschwert, hier ein neues Leben zu beginnen.

online Veranstaltung auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=Ln8pPS7fJtE

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