Connection e.V. - Wir über uns

In vielen Ländern werden Menschen für den Krieg zwangsweise rekrutiert. Verweigerer werden diskriminiert und verfolgt. Der seit 1993 bestehende Verein Connection tritt auf internationaler Ebene für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein und arbeitet mit Gruppen zusammen, die sich gegen Krieg, Militär und Wehrpflicht engagieren. Es bestehen Kontakte zu Gruppen in Europa, Türkei, USA, Israel, Algerien, Lateinamerika und Afrika.

Die prekäre Situation im Herkunftsland zwingt viele Kriegsdienstverweigerer zur Flucht. Die Verweigerung wird jedoch zumeist nicht als Asylgrund anerkannt. Connection e.V. fordert Asyl für Kriegsdienstverweigerer aus Kriegsgebieten. Der Verein bietet Flüchtlingen Beratung und Information an. Er setzt sich für die Selbstorganisation von Flüchtlingen ein.

Highlights aus der Arbeit

2015: Besuch von Aktiven der südkoreanischen Organisation World Without War (...mehr); Kunst begegnet Kriegsdienstverweigerung - Ein Aktionswochenende (...mehr); US-Deserteur André Shepherd erhält Menschenrechtspreis (...mehr); Veranstaltungsreihe mit israelischen KriegsdienstverweigerInnen;

 

2014: Veranstaltungsreihe "Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land" (...mehr); Mediterranes Treffen zur Kriegsdienstverweigerung (...mehr); US-Deserteur vor Europäischem Gerichtshof (...mehr)

 

2013: Veranstaltungsreihe "Türkei - Eskalation oder Konfliktlösung?" (...mehr); Türkei: Kampagne zur Kriegsdienstverweigerung; Seminar für ägyptische KriegsdienstverweigerInnen (...mehr); Solidaritätskampagne für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure aus den USA (...mehr) und anderen Ländern (...mehr)

 

2012: Veranstaltungsreihen "Ägyptischer Frühling - Zwischen Revolution und Militärherrschaft"(...mehr) und „Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod“ (...mehr); Türkei: Kampagne zur Kriegsdienstverweigerung (...mehr); Solidaritätskampagne für Kriegsdienstverweigerer in Ägpyten, Türkei und USA.

 

2011: Veranstaltungsreihe „Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod“ (...mehr); Bertha-von-Suttner Kunst- & Medienpreis für DVD-Produktion „...aber hat nicht gedient“ (...mehr); Solidaritätskampagne für Kriegsdienstverweigerer in Ägpyten und Türkei.

2010: Eritreische Deserteure erhalten nach Abschiebung Asyl (...mehr); Veranstaltungsreihe mit Aktiven von Red Juvenil, Medellín, zu Kolumbien (...mehr); US-Deserteur André Shepherd erhält taz Panter Preis (...mehr); Audio-Slideshow und Ausstellung "...aber hat nicht gedient (...mehr);

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Verleihung des Förderpreises der Martin-Niemöller-Stiftung an Connection  e.V.

2009: Connection e.V. erhält Förderpreis der Martin-Niemöller-Stiftung (...mehr); Hearing „Stoppt die Kriege in Irak und Afghanistan“ (...mehr);

2008: Start der Kampagne „Asyl für US-Deserteur André Shepherd“ (...mehr); Lesereihe mit Buch des US-Deserteurs Joshua Key „Ich bin ein Deserteur“ (...mehr).

2007: Kampagne für den in Mannheim inhaftierten US-Verweigerer Agustín Aguayo (...mehr); Unterstützung der Gründung der selbstorganisierten „Initiative der äthiopischen KriegsgegnerInnen“ (...mehr);

2006: Kampagne für türkische Kriegsdienstverweigerer erreicht vorläufig Freilassung von Mehmet Tarhan (...mehr) – Osman Murat Ülke gewinnt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (...mehr);

2005: Rundreise „Das andere Afrika“ zu gewaltfreien Handlungsmöglichkeiten im Kontinent – der angolanische Friedensaktivist Emanuel Matondo spricht an über 30 Orten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Frankreich (...mehr);

2004: Eritreische Deserteure und Deserteurinnen berichten erstmalig selbst über Verfolgung im Herkunftsland (...mehr); Unterstützung der Gründung der Eritreischen Antimilitaristischen Initiative (...mehr);

2003: Tagung zum 10-jährigen Bestehen von Connection e.V. zu Militarisierung und Flüchtlingsabwehr in Europa;

2002: Rundreise mit israelischen und palästinensischen Friedensaktivisten mit über 50 Veranstaltungen;

2001: Connection e.V. erhält Siegmund-Schultze Förderpreis; Veranstaltungsreihe zu Angola;

2000: Veranstaltungsreihe mit russischen Friedensaktivisten zum Krieg in Tschetschenien;

1999: „Haus für Deserteure“ in Budapest; Deserteure kommen durch „Städteinitiativen für Deserteure“ nach Münster;

1998: Europäischer Friedenskongress in Osnabrück; Seminare für türkische Kriegsdienstverweigerer in Deutschland;

1997: Ausbau der Kontakte nach Afrika (Südafrika, Tschad, Angola, Algerien);

1996: Connection e.V. erhält Aachener Friedenspreis; Fachtagung zu Russland und GUS-Staaten;

1995: Öffentliche Verweigerungsaktion türkischer Kriegsdienstverweigerer in Frankfurt/M.; Beginn des regelmäßigen Austausches mit Verweigerern in Lateinamerika (Chile, Kolumbien, Bolivien, Paraguay, Argentinien, Guatemala);

1994: Aufbau des „Internationalen Deserteursnetzwerkes“ für Deserteure aus dem ehemaligen Jugoslawien;

1993: Gründung von Connection e.V.; Beginn der Arbeit zur Türkei;

seit 1984: Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer als AG „Südliches Afrika“ und AG „KDV im Krieg“; Start des zweimonatlich erscheinenden Rundbriefes „KDV im Krieg“.

Stichworte:    ⇒ Arbeit von Connection e.V.