15. Mai: Szenische Lesung »Run Soldier Run« in Bochum

Eine Collage zu Krieg, Desertion, Verweigerung und Asyl

So., 15. Mai in 44894 Bochum

18 Uhr, Bahnhof Langendreer, Studio 108, Wallbaumweg 108

Mit Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Vier Personen stehen für viele andere: Sie widersetzen sich dem Gehorsam, dem Militär, dem Krieg. Die dargebotenen Geschichten zeigen, was es bedeutet, Nein zu sagen, gerade in einem Krieg. Wie wirken die Protagonisten in dem jeweils eigenen Land auf die Gesellschaft? Welche Konsequenzen hat ihre Entscheidung für sie selbst, welche Bedeutung hat sie für eine Bewegung gegen den Krieg?

In Ländern wie Türkei, Ukraine, USA oder auch Eritrea werden Armee, Militärdienst oder Wehrpflicht als etwas scheinbar Selbstverständliches hingenommen. Aber wir sehen Brüche und Risse in diesem Bild. In aller Regel wird nicht gezeigt, dass Kriegsdienstverweigerung und Desertion jeden Tag geschehen. Wir müssen feststellen, dass das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gerade in einem Krieg in aller Regel nicht anerkannt wird. Wir wollen auch deutlich machen, wie mit ihnen als Flüchtling umgegangen wird, wie wenig ihre Entscheidung geachtet wird.

Veranstaltet von: Bahnhof Langendreer in Kooperation mit Connection e.V. und der DFG-VK Bochum/Herne

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