10. Februar: Szenische Lesung »Run Soldier Run« in Karlsruhe

Eine Collage mit Musik zu Krieg, Desertion, Verweigerung und Asyl

Fr., 10. Februar in 76133 Karlsruhe

18.00 Uhr, Café Palaver, Steinstr. 23

Mit Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Personen aus fünf Ländern stehen für viele andere: Sie widersetzen sich dem Gehorsam, dem Militär, dem Krieg. In zwei Mal 45 Minuten Collage wechseln Talib Richard Vogl und Rudi Friedrich Texte von den Verweigerern und Verweigerinnen ab mit Szenen, Gedichten und Liedern.

Die dargebotenen Geschichten zeigen, was es bedeutet, Nein zu sagen, gerade in einem Krieg. Wie wirken die Protagonisten in dem jeweils eigenen Land auf die Gesellschaft? Welche Konsequenzen hat ihre Entscheidung für sie selbst, welche Bedeutung hat sie für eine Bewegung gegen den Krieg?

In der Türkei, Ukraine, Russland, USA oder auch Eritrea werden Armee, Militärdienst oder Wehrpflicht als etwas scheinbar Selbstverständliches hingenommen. Aber wir sehen Brüche und Risse in diesem Bild. In aller Regel wird nicht gezeigt, dass Kriegsdienstverweigerung und Desertion jeden Tag geschehen. Wir müssen feststellen, dass das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gerade in einem Krieg in aller Regel nicht anerkannt wird. Wir wollen auch deutlich machen, wie mit ihnen als Flüchtling umgegangen wird, wie wenig ihre Entscheidung geachtet wird.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit zum Gespräch.

Hinweis: Wiedereinweihung des Deserteursdenkmal vor der Veranstaltung um 17.00 Uhr im Gewerbehof an gleicher Adresse

Eintritt frei - Um Spenden für Connection e.V. wird gebeten

Veranstaltet von: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienst­gegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Karlsruhe, Freiraum e.V. Karlsruhe, Initiative für ein Friedensdenkmal in Karlsruhe, Arbeitskreis Internationalismus (AKI) Karlsruhe, Interventionistische Linke (IL) Karlsruhe

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