13.5. in Erlangen: Beispiel Türkei - Kriegsdienstverweigerer suchen Schutz in Deutschland

Mit dem Kriegsdienstverweigerer Onur Erden und Rudi Friedrich von Connection e.V.

Fr., 13. Mai in 91052 Erlangen

 19 Uhr, Pacellihaus, Sieboldstr. 3

Mit dem Kriegsdienstverweigerer Onur Erden und Rudi Friedrich von Connection e.V.

Onur Erden kam im Juli 2020 nach Deutschland und beantragte Asyl. Zuvor war er als Kriegsdienstverweigerer in der Türkei viele Jahre verfolgt worden: mehrmalige Haft, Folter, Misshandlungen und wiederholte Strafverfahren. Das Bundesamt für Migration lehnte seinen Asylantrag jedoch ab.

Die Türkei ist das einzige Land des Europarates, das die Kriegsdienstverweigerung nicht akzeptiert. Verweigerer sind dort der Rekrutierung zum Militär und Kriegseinsatz sowie der Strafverfolgung ausgesetzt. Letztlich werden sie dazu gezwungen, über Jahrzehnte ein Leben im Geheimen zu führen.

Auf der Veranstaltung wird Onur Erden über seine Motivation und seine Erfahrungen berichten. Ergänzt wird dies durch Rudi Friedrich von Connection e.V., der als Experte die rechtliche Situation der Kriegsdienstverweigerer in der Türkei erläutern und die Folgen und Möglichkeiten einer Asylantragstellung beleuchten wird.

Veranstaltet von: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen (DFG-VK Erlangen) in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung der Stadt Erlangen (KEB) und dem Türkisch-Deutschen Solidaritätsverein (TDS), gefördert von der Kulturförderung der Stadt Erlangen

Stichworte:    ⇒ Asyl und KDV   ⇒ Deutschland   ⇒ Türkei   ⇒ Veranstaltungen