Osama & Rotem im Februar 2024 in Frankfurt/M. Foto: Connection e.V.

Osama & Rotem im Februar 2024 in Frankfurt/M. Foto: Connection e.V.

Do., 11. Juli in Frankfurt: Gewaltfrei für Frieden und Gerechtigkeit in Israel/Palästina

Begegnung mit Aktivisten der Combatants for Peace (CfP) im Café ExZess

Do., 11. Juli 2024 in 60487 Frankfurt/M.

19.00 Uhr, im Café ExZess, Leipziger Straße 91

Osama Eliwat und Rotem Lewin von den Combatants for Peace (CfP), den Kämpfer*innen für den Frieden, werden erneut in Frankfurt/M. sein: Nach einer ersten Veranstaltung im Februar diesen Jahres in den Räumen der Evangelischen Akademie, werden die beiden nun Café ExZess von ihren Lebensgeschichten und der aktuellen Situation in Israel/Palästina berichten.

Die Combatants for Peace ist eine israelisch-palästinensische Gruppe ehemaliger israelischer Militärangehöriger und palästinensischer Militante, welche seit ihrer Gründung 2006 mit ihrem gemeinsamen Kampf für die Hoffnung auf Dialog, einen gerechten Frieden und für die Überwindung von Hass und Gewalt eintreten [1].

Frieden und sofortigen Waffenstillstand zu fordern ist nahezu die radikalste Forderung, in der von vielen Seiten instrumentalisierten Situation.

Als Antimilitarist*innen stellen wir uns gegen eine Bundesregierung, die mit der von ihr verkündeten Zeitenwende eine hemmungslose Militarisierung der Gesellschaft vorantreibt, hunderte Milliarden für Rüstung und Militär ausgibt und deren einzige Antwort auf internationale Konflikte Krieg und Kriegsbeteiligung ist.

Leidtragende davon sind vor allem die Zivilbevölkerung, aber auch hunderttausende sinnlos im Krieg hingeschlachtete Soldat*innen, wie aktuell im Stellungskrieg in der Ukraine.

Das Gerede von der Unvermeidbarkeit von Krieg für die Verteidigung von Freiheit und (westlicher) Werte oder der vermeintlichen feministischen Außenpolitik Deutschlands, wird von Tag zu Tag makabrer. Es geht immer und im Wesentlichen um die Durchsetzung geostrategischer und wirtschaftlicher Interessen.

Für uns sind Menschenrechte unteilbar!

Wir schätzen den Mut und die Ausdauer der Combatants for Peace. Bereits im Januar waren Osama Elewat und Rotem Levin zu einer Veranstaltung in Frankfurt. Leider wurde der Stream der gut besuchten Veranstaltung vom Mitveranstalter Evangelische Akademie vom Netz gelöscht, woraufhin Rheinmetall Entwaffnen RheinMain das Transcript als Broschüre [2] veröffentlichte. Konkret ging es um den Vorwurf, dass die Lebensumstände der palästinensischen Bevölkerung im Westjordanland unter der israelischen Besatzung als Apartheid beschrieben wurden.

Das Löschen des Streams hat kein Alleinstellungsmerkmal, das politische Klima in Deutschland unterdrückt zunehmend eine freie Meinungsbildung.

Macht euch ein eigenes Bild

Wir haben Osama Elewat und Rotem Levin erneut nach Frankfurt eingeladen. Initiativen wie den Combatants for Peace wollen wir den Raum geben, die Stimmen aus Palästina und Israel in diesem endlosen Krieg brauchen. Ihnen und allen Menschen in Israel/Palästina, die gegen Krieg und Besatzung und die menschenverachtende Politik ihrer „Führungen“ kämpfen, gilt unsere Solidarität.

Veranstaltet von: Rheinmetall Entwaffnen RheinMain, der Interventionistischen Linken (IL) Frankfurt und Connection e.V.

[1] Combatants for Peace: https://cfpeace.org/

[2] Link zur Broschüre: https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/post/2024/03/13/gespraech-mit-osama-elewat-und-rotem-levin-von-combatants-for-peace/

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