Zerstörungen in Cizre, April 2016

Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei!

Neu eingestellt

Noa Gur-Golan, Hadas Tal und Ophir Averbuch (von links)

Israel: Kriegsdienstverweigerer frei nach 150 Tagen Haft

Averbuch und Gur-Golan frei, Hadas Tal steht vor erneuter Verurteilung

(06.11.2017) Nach 150 Tagen Haft im Militärgefängnis wurde der Kriegsdienstverweigerer Ophir Averbuch letzte Woche aus dem Militärdienst entlassen. Der aus der genossenschaftlich organisierten Siedlung Tzofit stammende 18-jährige versteht sich als Pazifist. Trotzdem hatte ihn das Kriegsdienstverweigerungskomitee wiederholt abgelehnt. Letzte Woche wurde er schließlich aus dem Militär ausgemustert. Kurz zuvor war auch Noa Gur-Golan nach 98 Tagen aus der Armee entlassen worden.

Pressemitteilung

Sheila B. Keetharuth spricht auf der Eritrea Konferenz

Eritrea: Wir müssen von ‘Verbrechen gegen die Menschlichkeit’ ausgehen

UN-Sonderberichterstatterin berichtete auf internationaler Konferenz in Brüssel

(23.10.2017) Es gibt “gute Gründe anzunehmen, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit stattfinden”. Das erklärte Sheila Keetharuth, UN-Sonderberichterstatterin zur Menschenrechtslage in Eritrea, auf einer hochrangig besetzten internationalen Konferenz, die Ende vergangener Woche in Brüssel stattfand. Die entsetzliche Menschenrechtssituation in diesem Land am Horn von Afrika – darunter willkürliche Inhaftierungen und außergerichtliche Tötungen – habe sich “im Grundsatz nicht geändert”, trotz ständiger Beobachtung durch die Vereinten Nationen und anderer Menschenrechtsinstitutionen in den letzten Jahren.

Aus unseren Projekten

Aktion am 25. Oktober 2017 in Halle

"Was für ein guter Morgen! Peter, Ali und die anderen der Istanbul10 wurden freigelassen"

Kampagnen Newsletter Nr. 7

(26.10.2017) Liebe Freund*innen der Istanbul10,

was für ein guter Morgen! Peter, Ali und die anderen der Istanbul10 wurden freigelassen. Am späten Abend entschied das Gericht, die Untersuchungshaft aufzuheben. Peter und Ali dürfen noch heute ausreisen und ihre Liebsten in die Arme schließen. Der Prozess soll noch weitergeführt werden. Es ist noch kein Freispruch. Aber wir sind unendlich erleichtert, dass sie frei sind, nicht mehr im Gefängnis sitzen müssen.

Aktion

André Shepherd

Unterstützen Sie US-Deserteur André Shepherd bei seinem Asylantrag

Solidaritäts-eMail, Spenden

(22.11.2016) Ende 2008 beantragte US-Deserteur André Shepherd in Deutschland Asyl. Am 26. Februar 2015 legte der Europäische Gerichtshof zum seinem Asylantrag Grundsätze für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in München dar. Im November 2016 lehnte das Verwaltungsgericht München den Asylantrag ab. »Die Verhandlungsführung war von Voreingenommenheit geprägt«, so Rudi Friedrich von Connection e.V. »Als Beobachter konnte man sich nicht dem Eindruck verschließen, dass schon vorher ein Urteil feststand und die Kammer die Entscheidung und den Asylantrag von André Shepherd völlig abgelöst sehen wollte von der Realität des Krieges im Irak.« (...mehr)

André Shepherd wird gegen die Entscheidung Berufung einlegen.

Der 39-jährige André Shepherd wollte sich nach einem ersten Einsatz in Irakkrieg nicht weiter an Kriegsverbrechen beteiligen und desertierte. Mit seinem Asylantrag beruft er sich auf die Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union, mit der diejenigen geschützt werden sollen, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und mit Verfolgung rechnen müssen.