Aktion im Dezember 2015 in Seoul

Südkorea: Kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Neu eingestellt

Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Nicht mit uns! – Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg

Angebot für eine Szenische Lesung

(21.06.2018) Connection e.V. bietet für den Herbst 2018 eine Veranstaltung in Form einer Szenischen Lesung mit dem Titel „Nicht mit uns! – Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg“ an.

Wir wollen in einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung denjenigen Raum geben, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten. Mit Texten u.a. von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf, mit Gedichten, Liedern und Musik werden wir ihren Erlebnissen, Gedanken, Motiven und Konsequenzen nachgehen, auch mit Verweis auf die aktuelle Bedeutung.

Pressemitteilung

Aktion in Seoul. Foto: World Without War

Korea: Um die Chance auf Frieden zu nutzen, muss das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt werden

(14.05.2018) Pressemitteilung zur Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung


Mit einer phantasievollen Aktion werden über zehn Organisationen am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, dem 15. Mai, vor der südkoreanischen Botschaft auf das Schicksal der inhaftierten Kriegsdienstverweigerer in Südkorea aufmerksam machen. Für jeden inhaftierten Verweigerer soll ein Luftballon symbolisch in die Freiheit entlassen werden. Wir wollen ein starkes Zeichen der Solidarität setzen für diejenigen, die sich in Südkorea der Militarisierung verweigern und sich schon seit Jahren für Frieden einsetzen.

Aus unseren Projekten

Nachgestellte Schlacht bei Gallipoli in Istanbul, 2018

Die Auferstehung des Osmanischen Reiches?

Ein Besuch in der Türkei in Zeiten der Unterdrückung und des Krieges

(10.06.2018) Auf den ersten Blick merkte man im März 2018 in Istanbul nicht viel davon, dass sich die Türkei im Krieg befand. An der Passkontrolle wartete eine lange Touristenschlange. Alles lief normal. Einkaufsstraßen wie Istiklal waren überfüllt. Als wir jedoch die Metro nahmen, mussten wir in der Station Yenikapı umsteigen. Hier präsentierte sich uns eine kriegs- und militärverherrlichende Ausstellung.

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Aktion

Yannis-Vasilis Yaylali

Türkei: FriedensaktivistInnen inhaftiert

Bitte um Unterstützung

(02.01.2018) Ich schreibe Euch von der Griechisch-Pontischen Jugendunion aus Athen zum Fall des inhaftierten Friedensaktivisten Yannis-Vasilis Yaylali in der Türkei. Yannis-Vasilis Yaylali ist nicht nur gegen Kriegsdienst, er ist auch aktiv gegen Völkermord und unterstützt die zivilen Rechte der Kurden in der Türkei. Er wurde am 22. April 2017 nach Veröffentlichung eines Artikels auf seinem persönlichen Blog über den Völkermord an den pontischen Griechen verhaftet und in ein Militärgefängnis überstellt. Unter anderem wird ihm „Distanzierung des Volkes vom Militär“ und „Verbreitung von Propaganda für eine terroristische Organisation“ vorgeworfen. Auch seine Partnerin Meral Geylani wurde mit den gleichen Anklagen im Oktober 2017 inhaftiert. Nach dem gescheiterten Putsch 2016 sind in der Türkei mehr als 100.000 Menschen ins Gefängnis gekommen.

Unsere Jugendorganisation hat auf dem Blog www.freeyannis.com aktuelle Informationen für die beiden Fälle zusammengestellt, wo auch andere Organisation mit aufgeführt werden, die sie unterstützen. Es gibt auch eine Unterschriftenkampagne über die Plattform Avaaz: http://bit.ly/2kdlxbW.