Israel: Kriegsdienstverweigerinnen gegen Besatzung

Kriegsdienstverweigerung in Israel

Neu eingestellt

Şerif Polat und İrfan Yıldız

Türkei: Kurden in Sêrt verweigern Kriegsdienst

(10.08.2020) Wie viele Kriegsdienstverweiger*innen es in der Türkei gibt, das wissen antimilitaristische Organisationen selbst nicht so genau. Denn Kriegsdienstverweigerer unterliegen einem Teufelskreis aus Einberufung, Verweigerung und strafrechtlicher Verfolgung, der ein Leben lang andauern kann, da in der Türkei die Wehrpflicht erst dann als erfüllt angesehen wird, wenn der Militärdienst abgeleistet wurde. Mit Şerif Polat und İrfan Yıldız gibt es seit heute jedoch zwei weitere Menschen, die sich trotz drohender Verfolgung weigern, den Militärdienst abzuleisten.

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Pressemitteilung

Foto: Manfred Rößmann

75 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

Einsatz von Atomwaffen verweigern

(05.08.2020) Am 6. August 2020 jährt sich zum 75. Mal der Atombombenabwurf auf Hiroshima. In Deutschland sind in Büchel Atomwaffen der USA stationiert. Unter dem Stichwort der nuklearen Teilhabe der Bundesrepublik Deutschland werden Tornados der Bundeswehr mit diesen Waffen für den Einsatz bestückt. Angesichts des Hiroshima-Tages bekommt dies aktuelle Bedeutung. Wir begrüßen die Initiative, die Tornado-Pilot*innen zur Verweigerung an der nuklearen Teilhabe aufzurufen.

Südkoreas Kriegsdienstverweigerer erhalten eine Alternative zum Militärdienst

(09.07.2020) Zum ersten Mal gibt es einen offiziellen Weg für Männer, die aus religiösen oder moralischen Gründen die Ableistung des Militärdienstes verweigern. Am 30. Juni nahm Südkorea offiziell die ersten Anträge von Kriegsdienstverweigerern an. Statt zwei Jahre Dienst im Militär zu leisten, können sie nun beantragen einen dreijährigen Dienst in Gefängnissen oder Haftanstalten abzuleisten.

Aus unseren Projekten

Aktion am 17. Mai 2019 in Bonn

Eritrea: Kooperation mit der demokratischen Bewegung eingefordert

Interfraktionelles Gespräch zu Eritrea im Bundestag

(29.06.2020) Am 25. Juni 2020 fand auf Einladung von Rudi Friedrich (Connection e.V.) und Kathrin Vogler (MdB, Die Linke) ein öffentliches interfraktionelles Zoomgespräch statt. Daran nahmen Expert*innen sowie Abgeordnete von SPD, FDP und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen teil. 60 Gäste aus fast zehn Ländern folgten der Diskussion.