Veranstaltungen 
Halil Savda auf dem Friedensmarsch

Gewaltfreier Widerstand in der Türkei – von Roboski nach Ankara

Do., den 25. April 2019, 19.30 Uhr

Werkstatt 3 - Saal

Nernstweg 34 in 22765 Hamburg

Mit Halil Savda – Kriegsdienstverweigerer, Kolumnist, Friedens- und Menschenrechtsaktivist

Als Antwort auf die Ermordung von 34 Kindern und jungen Erwachsenen in Roboski von Seiten des türkischen Militärs initiierte Halil Savda am 1. September 2012 einen 50 Tage andauernden Friedensmarsch von Roboski nach Ankara, denen sich weitere internationale und nationale Friedensaktivist_innen anschlossen.

Wie wurde der Protest organisiert? Welche Reaktion zeigte die Zivilgesellschaft? Welche Erfolge erzielte der Marsch und welchen Schwierigkeiten begegneten den Aktivist_innen auf dem 1300 km langen Friedensweg? Von diesen Fragen ausgehend berichtet Halil Savda von seinen Erfahrungen des gewaltfreien Widerstandes und bettet diese in die aktuelle politische Situation in der Türkei ein.  

Veranstaltung in türkischer Sprache mit Übersetzung ins Deutsche.

Foto: Boykin Reynolds

End the War!

Fotoausstellung über Protest und Widerstand gegen den Krieg in Vietnam

9. bis 19. Mai 2019

Studierendenhaus Campus Bockenheim, K4

Mertonstr. 26 in 60325 Frankfurt/M.

Die Öffnungszeiten finden sich unter www.ohdk.de

Der über zehn Jahre andauernde Vietnamkrieg wühlte die USA auf wie wenige Ereignisse zuvor. Zu Spitzenzeiten hatte das Land mehr als eine halbe Millionen Soldaten in den Krieg entsandt. Mit der Ausweitung des Krieges und der Einberufung von Soldaten über die Wehrpflicht gab es zwischen 1967 und 1972 eine große Protestbewegung: Mit zahlreichen Demonstrationen, Antirekrutierungsaktionen und Aktionen zivilen Ungehorsams. Für weltweite Proteste sorgte insbesondere die Kriegführung der USA. Bekannt wurden Einsätze von Napalm und Agent Orange gegen die Zivilbevölkerung und Massaker wie das am 16. März 1968 in My Lai.

Die originalen Fotos des Fotografen Boykin Reynolds, die bisher nur einmal ausgestellt wurden, zeigen verschiedene Proteste und Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg in den Jahren 1969 & 1970: auf den Stufen des US Kapitols in Washington, D.C. im Mai und Juni 1969, die “Moratorium“ Demonstration von 500.000 Menschen am 15. Nov. 1969 und einen Friedensmarch in Toronto, Canada im Frühjahr 1970. Zusätzlich sind Aufnahmen von den Präsidentschaftskandidaten, Richard Nixon, Hubert Humphrey und George Wallace bei Wahlkampfauftritten im Herbst 1968 zu sehen.

Veranstaltet von: Offenes Haus der Kulturen e.V.

Sir! NO Sir!

Dokufilm und Diskussion

Di., den 14. Mai 2019, 20 Uhr

Studierendenhaus Campus Bockenheim

Mertonstr. 26 in 60325 Frankfurt

In den 1960er Jahren während des Vietnamkrieges entwickelte sich eine Antikriegsbewegung, die den Lauf der Geschichte veränderte. Diese Bewegung fand nicht an den Universitäten statt, sondern in Kasernen und auf Flugzeugträgern. Es gedieh in Militärgefängnissen und drang in Elite- Militärhochschulen ein. Und es verbreitete sich auf den Schlachtfeldern von Vietnam. Hunderte gingen ins Gefängnis und Tausende ins Exil. 1971 hatte sie, nach den Worten eines Obersten, die gesamten Streitkräfte befallen und die weitere Kriegsführung nahezu unmöglich gemacht. Heute wissen jedoch nur wenige Menschen über die GI-Bewegung gegen den Krieg in Vietnam.
Der im Rahmen der Ausstellung END THE WAR! gezeigte Film „Sir! No Sir!“ (2005) von David Zeiger erzählt die Geschichte des zunehmenden Widerstand innerhalb der US Armee. Im Anschluss wird es ein Zeitzeugengespräch mit dem Ausstellungsfotografen Boykin Reynolds geben, der damals auch seinen Wehrpass zurückschickte und Totalverweigerer war.

US 2005, 53 Minuten
englisch/deutsch mit deutschen Untertiteln.
R: David Zeiger K: May Rigler, David Zeiger
S: May Rigler, Lindsay Mofford M: Buddy Judge
mit: Donald Sutherland, Jane Fonda, Greg Payton, Dave Cline, Keith Mather, Dr. Howard Levy, Susan Schnall, Terry Whitmore

Veranstaltet von: Offenes Haus der Kulturen e.V. in Kooperation mit Pupille - Kino in der Uni

Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Szenische Lesung zu Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg

Veranstaltungstermine

In einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung geben Rudi Friedrich von Connection e.V. und der Gitarrist Talib Richard Vogl denjenigen Raum , die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten. Mit Texten u.a. von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf, mit Gedichten, Liedern und Musik werden sie ihren Erlebnissen, Gedanken, Motiven und Konsequenzen nachgehen, auch mit Verweis auf die aktuelle Bedeutung.

Die nächsten Veranstaltungstermine

So., 26. Mai 2019, 15-18.00 Uhr, in 20354 Hamburg: Beim Deserteursdenkmal / Kriegerdenkmal in der Nähe vom Stephansplatz. Im Rahmen der Veranstaltung "Krieg - ohne mich!", veranstaltet vom Bündnis Hamburger Deserteursdenkmal. www.feindbeguenstigung.de

Fr., 14. Juni 2019, 20.00 Uhr, in 64297 Darmstadt: Ev. Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd, Stresemannstr. 1. Veranstaltet von Ev. Kirchengemeinde Darmstadt-Eberstadt-Süd. Eine Veranstaltung im Rahmen der "Nacht der Kirchen"

Do., 20. Juni 2019, 15.00 Uhr, in 56370 Kördorf: Neuwagenmühle. Veranstaltet von Künstlergemeinschaft Neuwagenmühle e.V., www.neuwagenmuehle.de. Eintritt: 5 €, erm. 4 €. Anfahrtsbeschreibung

Fr., 6. September 2019, 19.30 Uhr, in 52062 Aachen: Haus der Evangelischen Kirche, Frère-Roger-Str. 8-10. Veranstaltet von: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Aachen, Aachener Friedenspreis e.V. und Ev. Erwachsenenbildungswerk.

Do., 10. Oktober 2019, 18.30 Uhr, in 68161 Mannheim: Carl-Scholl-Saal, Gemeindezentrum der Freireligiösen Gemeinde, L 10, 4-6. Veranstaltet von der Freireligösen Gemeinde Mannheim.

Sa., 23. November 2019, in 48308 Senden: Bürgersaal im Rathaus , Münsterstr. 30. Veranstaltet von agenda21senden. www.agenda21senden.de

So., 24. November 2019 in 48329 Havixbeck

Mo., 25. November 2019 in 48301 Nottuln

„… eine spannende und ausgezeichnete Auswahl literarischer und musikalischer Texte, die den Werdegang des Soldaten im I. Weltkrieg facettenreich in den Mittelpunkt stellt – bis hin zur Desertion!“