Veranstaltungen 
Ruslan Kotsaba im Gerichtssaal

Ukraine: Solidarität mit Ruslan Kotsaba

Veranstaltung mit dem erneut angeklagten Journalisten und Kriegsdienstverweigerer

Mi., 24. Januar 2018, 19.30 Uhr

Julius-Lehlbach-Haus, Sitzungssaal

Kaiserstr. 26-30 in 55116 Mainz

 

Der Krieg in der Ukraine ist aus den Medien weitgehend verschwunden, gekämpft wird aber weiter. Der politische Hintergrund hat sich kaum verändert: Europäische Union und USA mit der NATO auf der einen Seite und Russ­land auf der anderen Seite versuchen, die Ukraine oder möglichst große Teile von ihr in ihren Einflussbereich zu ziehen.

Einige widersetzen sich dieser Politik, unter ihnen auch der Kriegsdienstverweigerer und Journalist Ruslan Kotsaba. Im Januar 2015 kritisierte er die neue Regierung und sprach sich gegen die Kriegführung der Ukraine im Osten des Landes aus. Er rief seine Landsleute auf, ebenfalls den Kriegsdienst zu verweigern.

Darauf folgte seine Inhaftierung und schließlich eine Verurteilung zu einer Haft von dreieinhalb Jahren. Nach einer internationalen Solidaritätskampagne, darunter eine Veranstaltungsreihe in Deutschland mit Ruslan Kotsabas Ehefrau Uliana, hob das Berufungsgericht das Urteil im Juli 2016 auf. Vor wenigen Wochen jedoch entschied der Oberste Gerichtshof, dass das Verfahren erneut durchzuführen sei. Ruslan Kotsaba ist also erneut von Haft bedroht.

In einer Veranstaltung wird er über die Hintergründe des Krieges berichten, die aktuelle Situation im Kriegsgebiet und in der Ukraine. Und er wird seine eigene Situation darstellen, für die er dringend Unterstützung benötigt.

 

Veranstaltet von: Deutsche Frie­densgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Landesverband Hessen sowie Gruppen Frankfurt und Mainz; Connection e.V.; attac Mainz; Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz.

16. Müncher Friedenskonferenz

16. Internationale Münchner Friedenskonferenz, 16.-18. Februar 2018

Frieden und Gerechtigkeit gestalten - NEIN zum Krieg

Freitag, 16. Februar, 19 Uhr, Altes Rathaus, Marienplatz 15: Internationales Forum "Frieden und Gerechtigkeit gestalten" mit Dr. Franz Alt (Autor und Publizist), Nela Porobic Isacovic (Feministische Aktivistin aus Bosnien-Herzegowina), Tiffany Easthorn (Geschäftsführerin der Nonviolent Peace Force)

Samstag, 17. Februar, 10 Uhr, DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64: Gesprächsforum mit den ReferentInnen vom Vortag

Samstag, 17. Februar, 19 Uhr: DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64: Atomwaffen abschaffen im Spannungsfeld von EU - USA - Russland. Mit Marion Küpker (Gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen), Reinhard Lauterbach (Journalist und Autor), Johanna Bussemer (Leiterin des Referats Europa in der Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Sonntag, 18. Februar, 11.30 Uhr, Pfarrsaal St. Anna an der U-Bahn Station Lehel: Friedensgebet der Religionen

 

Trägerkreis: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Landesverband Bayern, pax christi im Erzbistum München und Freising, Internationaler Versöhnungsbund, NaturwissenschaftlerInneninitiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit, Netzwerk Friedenssteuer Region Bayern, Projektgruppe Münchner Sicherheitskonferenz verändern e.V., Kreisjugendring München Stadt, Netzwerk Gewaltfreie Kommunikation München e.V., Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit

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