Veranstaltungen 

6.8.: Antikriegskundgebung in Mosbach

Schutz und Asyl für alle, die sich dem Krieg verweigern

Di., 6. August, 17.30 h in Mosbach

Marktplatz Mosbach

Zum 79. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki plant die Initiative AtomErbe Obrigheim (IAEO) eine Antikriegskundgebung am Dienstag, 6. August um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz Mosbach mit einem Redebeitrag von Franz Nadler zu Kriegsdienstverweigerung in Russland, der Ukraine und Belarus. Franz Nadler ist Vorsitzender der Organisation Connection e.V. an, die seit 1993 Kriegsdienstverweigerer, Deserteure, Militärdienstentzieher und Kriegsgegner und -gegnerinnen zunächst in der Türkei und dem Jugoslawienkrieg und schließlich in der ganzen Welt unterstützt. 1996 wurde Connection mit dem Aachener Friedenspreis und in diesem Jahr mit den Bremer Friedenspreis für vorbildliches Engagement für „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ ausgezeichnet. Nebenbei war unter diesem Motto vor mehr als 30 Jahren auch in Mosbach die ökumenisch orientierte Gruppe „Weltversammlung“ aktiv gewesen. Verliehen wird der Bremer Friedenspreis alle zwei Jahre durch die „Stiftung die schwelle – Beiträge zum Frieden“ und die Stadt Bremen.

DIE LIEBE ZUM LEBEN - Ein Film mit und über den Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann

Bereits 12 Veranstaltungstermine im Herbst 2024

Über den Mut zu desertieren, über die Kraft des Sich-Treu-Bleibens und eine Vision, die die Bundesrepublik verändert hat. Eine Hommage an die Menschlichkeit und gegen den Krieg.

Termine im Herbst 2024 in Torgau/Sachsen (1.9.), Braunschweig (2.9.), Hamburg (4.9.), Schwerte (11.9.), Nürnberg (26.9.), Papenburg (29.9.), Kaiserslautern (3.11.), Karlsruhe (4.11.), Sylt (12.11.), Metzingen (19.11.), Rostock, Darmstadt, Potsdam

Eine Veranstaltung kann weiter für einen Unkostenbeitrag von 500 € gebucht werden über https://de.Connection-eV.org/termine-film-form.

6.-8.9.24: 60 Jahre Bausoldaten. Zeugnis – Zivilcourage – Diskriminierung

6.-8. September 2024 in Neudietendorf

Beginn: Freitag, 14 Uhr

Tagungs- und Begegnungsstätte Zinzendorfhaus

 

Bausoldat zu werden war für viele ein Statement. Doch aus Überzeugung keine Waffe in die Hand zu nehmen, hatte in der DDR oft seinen Preis. Diesen zahlten auch Jugendliche im Widerstand gegen Wehrerziehung und Wehrdiensttotalverweigerer. Was bedeutete er in der zweiten deutschen Diktatur? Wie agierte der Staat gegen diejenigen, die sich verweigerten? Ausgehend davon werden schließlich die derzeitige Lage von Kriegsdienstverweigernden und Desertierenden weltweit diskutiert sowie die Kontroversen der aktuellen friedensethischen Diskussion aufgegriffen.

Veranstaltet von: Tagungs- und Begegnungsstätte Zinzendorfhaus

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