Konferenz Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?, Brüssel, 19. Oktober 2017 

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Schweiz: Bern setzt Diktaturflüchtlinge aus Eritrea unter Druck

(22.11.2018) Gegenwärtig bewertet die Schweiz die Situation der vorläufig aufgenommenen Flüchtlinge aus Eritrea neu. Es finden zwar keine zwangsweisen Rückführungen statt, doch die Diaspora fürchtet, erneut in die Ungewissheit zu stürzen.

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Soldatinnen in Eritrea. Foto: Temesgen Woldezion

Das Friedensabkommen mit Äthiopien hat Afewerkis Eritrea nicht verändert

Wenn überhaupt, dann hat es das Regime gestärkt

(12.10.2018) Nach der Unterzeichnung eines historischen Friedensabkommens mit Äthiopien und einer beispiellos positiven Berichterstattung in den Medien, beantragte Eritrea einen Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC). Als Mitglied des UN-Menschenrechtsrates wird Eritrea für drei Jahre das Recht haben, über die Menschenrechtsresolutionen der Vereinten Nationen abzustimmen, auch über seine eigenen Missstände. Da sich Eritrea darauf vorbereitet, seinen Platz im höchsten Menschenrechtsgremium einzunehmen, möchte ich im Folgenden einen Überblick darüber geben, wie das Land heute aussieht, trotz der großen Hoffnungen und optimistischen Medienberichte über bevorstehende politische Veränderungen.

Eritrea: Reflexverfolgung, Rückkehr und «Diaspora-Steuer» (pdf)

(30.09.2018) Die Schweizerische Flüchtlingshilfe nimmt in diesem Papier Stellung u.a. zu folgenden Themen:
- Nationaldienst auch nach dem Friedensabkommen mit Äthiopien immer noch zeitlich unbegrenzt;

- Einberufung von Minderjährigen ins Militärausbildungszentrum Sawa;

- Verfolgung von Familienangehörigen von illegal ausgereisten Personen;

- Bezahlung der Diaspora-Steuer und Unterzeichnung des Letter of Regret für konsularische Dienst im Ausland nötig;

- Der zeitlich befristete Diaspora-Status;

- Unter Zwang zurückgeführte Personen riskieren Haft, Folter und Einzug in Nationaldienst, Bestrafungen können zeitversetzt erfolgen.

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Militärtransport. Foto: bc

Eritrea: Keine Ausreden mehr zur Aufrechterhaltung des zeitlich unbefristeten Nationaldienstes

(28.07.2018) Das jüngste Friedensabkommen mit Äthiopien würde den eritreischen Behörden die Möglichkeit bieten, die Praxis des unbefristeten Nationaldienstes (Militärdienstes) zu beenden. Sie wird weithin kritisiert und beraubt der Jugend des Landes ihre Träume und schuf eine ganze Generation eritreischer Flüchtlinge.