Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei! 

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Auf dem Friedensmarsch. Foto: Unterwegs für den Frieden

Türkei: Ein kleiner Schritt macht uns zusammen groß!

Zum Marsch von Roboski nach Ankara

(25.04.2019) Am 25. April 2019 berichtete der aus der Türkei stammende Kolumnist und Kriegsdienstverweigerer Halil Savda auf einer Veranstaltung in Hamburg über seinen Friedensmarsch von Roboski nach Ankara. 2012 hatte er sich aus Protest gegen den Krieg in der Türkei und in Erinnerung an die Tötung von 34 Zivilpersonen in Roboski auf einen 1.300 km langen Weg nach Ankara gemacht. Halil Savda lebt heute im Exil in Zypern. (d. Red.)

Yenikapı Tiyatrosu

Türkei: Schauspielerin wegen „Distanzierung des Volkes vom Militär“ zu Gefängnisstrafe verurteilt

Nazlı Masatçı hatte in einem Stück gespielt, das einen Kriegsdienstverweigerer unterstützte

(01.02.2019) Eine türkische Schauspielerin wurde zu einer Haftstrafe von fünf Monaten wegen „Distanzierung des Volkes vom Militär“ verurteilt, nachdem sie in einer Adaption des Stückes „Der Mantel“ von Nikolai Gogol aufgetreten war. Das berichtete das Türkische Nachrichtenportal T24 am Donnerstag.

Türkei: Ermittlungen gegen den Verein der Kriegsdienstverweigerer (VR-DER)

(11.01.2019) Furkan Çelik, Inhaber der Website des Vereins der Kriegsdienstverweigerer (VR-DER), wurde bei der Staatsanwaltschaft einbestellt aufgrund einer Anklage, „provokative Meldungen verbreitet zu haben mit der Absicht, die Erfüllung der Militärdienstpflicht zu verhindern“. Die Meldungen wurden über das Soziale Netzwerk und die Webseite vicdaniret.org verbreitet.

Türkei: İHD fordert sofortige Freilassung der heute Festgenommenen

Turgut Tarhanlı, Betül Tanbay, Çiğdem Mater und Mitarbeiter*innen von Anadolu Kültür inhaftiert

(16.11.2018) In den frühen Morgenstunden des 16. November 2018 wurden der Dekan der Rechtsfakultät der Bilgi-Universität, Prof. Dr. Turgut Tarhanlı sowie Prof. Dr. Betül Tanbay der Boğaziçi-Universität, Produzentin und Autorin Çiğdem Mater und Mitarbeiter*innen des Vereins Anadolu Kültür nach Razzien in ihren Wohnungen festgenommen. Zunächst gab es außer dem Umstand, dass die Ermittlungsakte 2014 erstellt worden sei, keine weiteren Informationen. Aber nun wurde der Gegenstand der Untersuchung durch eine Mitteilung des Istanbuler Polizeipräsidiums Istanbul bekannt gegeben.