Projekt von Connection e.V. 

Israel: Solidarität mit israelischen KriegsdienstverweigerInnen

Seite: 1   2   3   4   ...  

Protestaktion in Sheikh Jarrah, Foto: Timo Vogt

Israel: Der Sturm, den Netanjahu entfachte

(12.05.2021) "Die Regierung spielt mit dem Feuer, wir alle werden verbrannt! In einem verzweifelten Versuch, sich an die Macht zu klammern, zieht Netanjahu uns in einen Krieg hinein, der Töten, Leid und Schmerz für beide Völker bedeutet. Stoppt die Eskalation! Stellt das Feuer ein! Stoppt die Vertreibung von Familien aus Sheikh Jarrah, stoppt die Amokläufe der Polizei in Ost-Jerusalem. Es kann keinen Frieden und keine Ruhe geben, solange das Westjordanland unter Besatzung lebt und Gaza unter einer erstickenden Belagerung leidet. Die Lösung: ein Ende der Besatzung, ein Ende der Belagerung des Gazastreifens und die Errichtung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Wir alle verdienen es, in Freiheit und Sicherheit zu leben. Die Zeit zum Handeln ist jetzt!"

Shahar Peretz und Daniel Peldi. Foto: Oren Ziv

Israel: Sechzig Teenager erklären ihre Kriegsdienstverweigerung

„Wir übernehmen Verantwortung“

(06.01.2021) 60 israelische Teenager veröffentlichten am Dienstag morgen einen offenen Brief an hochrangige israelische Regierungsmitglieder, mit dem sie aus Protest gegen die Politik der Besatzung und Apartheid erklären, dass sie den Dienst in der Armee verweigern.

Hillel Rabin. Foto: Oren Ziv, www.972mag.com

Israel: Kriegsdienstverweigerin Hillel Rabin berichtet aus der Haftzeit

(27.11.2020) Hillel Rabin verbrachte 56 Tage im Militärgefängnis, weil sie sich dem Dienst in den israelischen Streitkräften verweigerte. Hier berichtet sie von der Zeit hinter Gittern, von Gesprächen mit anderen Insassinnen und jungen Israelis über die Besatzung.

Hallel Rabin

Israel: Kriegsdienstverweigerin Hallel Rabin aus Haft entlassen

(26.11.2020) Die 19-jährige Kriegsdienstverweigerin Hallel Rabin wurde am 24. November 2020 aus der Haft entlassen. Die israelische Agentur Ynet berichtete, dass Rabin am Tor des Armeegefängnisses stand und sagte, sie sei „die glücklichste Person der Welt“. „Mein Anwalt rief mich diesen Morgen an und sagte mir, dass ich frei sei.“

Vor ihrer letzten Haft hatte Hallel Rabin erklärt: "Ich bin bewegt und sehr erfreut über die enorme Welle internationaler Solidarität für mich. Wenn ich könnte, würde ich jedem und jeder Einzelnen Danke sagen."