Projekt von Connection e.V. 

Israel: Solidarität mit israelischen KriegsdienstverweigerInnen

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Mesarvot

Frauen und Armee

Wer braucht bei solchen Rabbis noch Trump? - Die einen steigen in Panzer, die anderen gehen ins Militärgefängnis

(11.03.2017) Auf seinem Blog berichtet Adam Keller aus Israel über die jüngsten Diskussionen zur Einbeziehung von Frauen in die israelische Armee und den Aktionen der israelischen Kriegsdienstverweigerinnen.

Kriegsdienstverweigerinnen Atalya Ben Abba, Tamar Ze’evi, Tamar Alon, Tair Kaminer und Omri Baranes. Foto: Edo Ramon

Israel: Drei Kriegsdienstverweigerinnen in Haft

Tamar Alon und Tamar Ze’evi zum fünften Mal verurteilt

(14.02.2017) Am 7. Februar wurden in Israel drei Kriegsdienstverweigerinnen zu mehrwöchigen Haftstrafen verurteilt. Tamar Alon und Tamar Ze’evi sind damit bereits zum fünften Mal verurteilt worden. Connection e.V. protestierte heute bei der israelischen Regierung gegen die Verurteilungen, forderte ihre unverzügliche Freilassung und die Anerkennung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung.

Israel: Dritte Kriegsdienstverweigerin in Haft

Atalya Ben Abba heute zu 20 Tagen Haft verurteilt, Tamar Alon und Tamar Ze’evi das 5. Mal in Gefängnis

(07.02.2017) Die 19-jährige Atalya Ben Abba wurde heute zu 20 Tagen Haft im Militärgefängnis verurteilt, weil sie erklärt hatte, sich der Einberufung in die israelische Armee und der Besatzung zu verweigern. Die aus Jerusalem kommende Ben Abba ist die dritte Kriegsdienstverweigerin, die derzeit in einem israelischen Militärgefängnis einsitzt. Sie schloss sich den Verweigerinnen Tamar Alon und Tamar Ze’evi an, die beide heute zum fünften Mal verurteilt wurden. Sie alle werden vom Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Mesarvot unterstützt.

Atalya Ben Abba

Israel: „Ich verweigere, weil ich politisch handeln will“

(06.02.2017) Ich bin Atalya Ben Abba. Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Jerusalem. Am 6. Februar werde ich die Einberufung zur Armee aus Gewissensgründen verweigern. Ich habe mich dazu entschieden, nicht zur Armee zu gehen, weil ich nicht mit einer repressiven, diskriminierenden und rassistischen Politik der israelischen Regierung in den besetzten Gebieten kooperieren will. Ich denke, dass die derzeitige Situation von einer beispiellosen und unannehmbaren Gewalt bestimmt ist. Es macht keinen Sinn und dient nicht den Interessen Israels und ganz sicher nicht denen der PalästinenserInnen. Zum einen will ich daran nicht teilnehmen. Zum anderen will ich politisch handeln, um diese Realität zu ändern.