Südkorea: Bericht über die Arbeit mit Verweiger*innen aus Russland
(25.03.2025) Mit Unterstützung der #ObjectWar-Kampagne hat World Without War im Jahr 2024 mehrere Aktivitäten für russische Kriegsdienstverweigerer-Flüchtlinge umgesetzt
Rekrutierung belarussischer Staatsbürger für die russischen Streitkräfte im Krieg gegen die Ukraine
(24.03.2025) Seit 2023 werden belarussische Männer aktiv rekrutiert, um im Rahmen von Vertragsverpflichtungen in den russischen Streitkräften zu dienen, mit dem ausdrücklichen Ziel, sie im Krieg gegen die Ukraine einzusetzen. Diese Rekrutierungskampagnen, die in sozialen Medien wie Kontakte und anderen digitalen Plattformen beworben werden, bieten erhebliche finanzielle Anreize, soziale Vergünstigungen und die Aussicht auf eine beschleunigte russische Staatsbürgerschaft.
Mehr als 20 Organisationen rufen auf: Aktionswoche zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung (15. Mai)
Kriege verhindern statt „Kriegstüchtigkeit“
(20.03.2025) Am 15. Mai ist der Internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung. Wir rufen Gruppen und Organisationen dazu auf, sich mit Aktionen und Veranstaltungen vor Ort daran zu beteiligen. An vielen Orten wollen wir die Stimmen von Kriegsdienstverweiger*innen mit eigenen Erklärungen an die Öffentlichkeit bringen. In einer gemeinsamen öffentlichkeitswirksamen Aktion sollen diese schließlich in Berlin präsentiert werden.
Connection e.V. legt Analyse vor: Bundesgerichtshof greift Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung an
(12.03.2025) Am 16. Januar 2025 fasste der Bundesgerichtshof (BGH) einen Beschluss zur Frage ob ein ukrainischer Staatsbürger ausgeliefert werden dürfe, obwohl er erklärt habe, Kriegsdienstverweigerer zu sein und die Ukraine für den Kriegsfall das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ausgesetzt hat. Dem Verweigerer droht in der Ukraine also die Einberufung in den Krieg und bei einer Verweigerung eine jahrelange Haftstrafe. Heute legte Connection e.V. eine Analyse des BGH-Beschlusses vor und kommt darin zum Schluss, dass der BGH in entscheidenden Punkten wesentliche Grundlagen für die Entscheidung nicht beachtet hat.