Südkorea: Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung 

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Südkorea: Historischer Bericht an den CESCR der UN

Zu den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten von Kriegsdienstverweiger*innen

(30.06.2025) Connection e.V. hat soeben eine Stellungnahme zu den Verletzungen der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von Kriegsdienstverweiger*innen in der Republik Korea (Südkorea) verfasst und beim UN Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (CESCR) eingereicht, um die Kriegsdienstverweigerung endlich auch in Bezug auf die Verletzungen dieser spezifischen Rechte, wie z.B. das Recht auf Arbeit, zu behandeln.

Die vollständige Stellungnahme kann hier gelesen werden. Mit der Stellungnahme soll dem CESCR vorgeschlagen werden, bestimmte Themen in die aktuelle Überprüfung des Landes aufzunehmen.

Parlament in Seoul. Foto: Wikimedia

Südkorea: Bericht über die Arbeit mit Verweiger*innen aus Russland

(25.03.2025) Mit Unterstützung der #ObjectWar-Kampagne hat World Without War im Jahr 2024 mehrere Aktivitäten für russische Kriegsdienstverweigerer-Flüchtlinge umgesetzt

Massendemonstrationen in Südkorea. Foto: Bisang Action

Südkorea: Wie ein Staatsstreich unter Kriegsrecht verhindert wurde: Vier Lehren

(18.02.2025) Jungmin Choi erötert für ein internationales Publikum auf verständliche Weise, wie Südkoreaner*innen binnen nur sechs Stunden das Kriegsrechtsdekret des amtierenden Präsidenten Yoon Suk Yeol aufgehoben und damit demonstriert haben, was einfache Bürger*innen und Politiker*innen tun können, um sich gegen die Implementierung militärische Herrschaftsinstrumente zu widersetzen, welche demokratische Prinzipien außer Kraft setzen. Ein lesenswerter Erfahrungsbericht in einer Zeit, in der kollektiver, antimilitaristischer Protest bitter nötig ist (gekürzte Version, Anm. der Redaktion).

Südkorea: Verweigert das Kriegsrecht, Widerstand gegen ungerechte Anordnungen und Machtmissbrauch

(04.12.2024) Am 3. Dezember erklärte Präsident Yoon Suk Yeol abrupt das Kriegsrecht. Park An-su, der zum Befehlshaber des Kriegsrechts ernannt wurde, verkündete die Dekrete des Kriegsrechtskommandos. Diese Dekrete stellen eine schwerwiegende Beeinträchtigung der verfassungsmäßigen Rechte wie Pressefreiheit, Veröffentlichungsfreiheit, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit dar. Sowohl die Ausrufung des Kriegsrechts durch den Präsidenten als auch die Dekrete des Kriegsrechtskommandanten sind Maßnahmen, die die Demokratie ernsthaft bedrohen.