Südkorea: Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung 

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Südkorea: 700 Kriegsdienstverweigerer in Haft

April bis Juni 2015 zu Besuch in Deutschland: Aktive von World Without War

(02.03.2015) Von April bis Juni 2015 hat Connection e.V. Aktive von World Without War nach Deutschland und Europa eingeladen. Vom 16.-29. April werden Myungjin Moon und Yeo-ok Yang Veranstaltungen in verschiedenen Städten in Deutschland durchführen.

Die 1993 gegründete Organisation World Without War unterstützt Kriegsdienstverweigerer und ist dem Pazifismus und Antimilitarismus verpflichtet. Angesichts von etwa 700 inhaftierten Verweigerern in Südkorea haben sie ein klares Ziel vor Augen: Die Strafverfolgung und Diskriminierung der Kriegsdienstverweigerer muss beendet werden, die Kriegsdienstverweigerung muss anerkannt werden. Für die Zeit nach der Veranstaltungsreihe nehmen wir gerne noch Anfragen entgegen.

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Veranstaltungsangebot: Kriegsdienstverweigerung in Südkorea

Für den Zeitraum vom 20.-29. April 2015

(16.02.2015) Etwa 700 Kriegsdienstverweigerer sind in Südkorea in Haft. Die Aktiven der dort aktiven Gruppe World Without War wollen dies ändern und suchen dafür internationale Öffentlichkeit und Unterstützung. Sie werden im April in Deutschland sein und stehen vom 20.-29. April 2015 für Veranstaltungen zur Verfügung. 

Südkoreanischer Kriegsdienstverweigerer beginnt in Frankreich neues Leben

(26.10.2014) Auch wenn Hunderte von Männern jedes Jahr aus religiösen und anderen Gründen verweigern, so ist es doch selten, dass ein Bürger in Übersee Asyl beantragt. Lee wurde 2013 in Frankreich als Flüchtling anerkannt. Da Südkorea das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht anerkennt, gibt es keine Alternative zur Ableistung des Militärdienstes außer einer Gefängnisstrafe.

Südkorea: Die Macht internationaler Solidarität

(29.08.2014) Die Solidaritätsarbeit zwischen AktivistInnen in Südkorea und im Ausland führte dazu, dass in diesem ultra-militaristischen Land eine Kriegsdienstverweigerungsbewegung entstand. 2000 sahen Karin Lee und John Feffer, MitarbeiterInnen des American Friends Service Committee (Quäker) in Tokio, das mit vielen Gruppen der Zivilgesellschaft in Südkorea zusammenarbeitete, dass die Bewegung gegen das koreanische Militär, den Militarismus, gegen die Wehrpflicht und andere damit zusammenhängende Institutionen schwach war. Im Juli des Jahres führte Taiwan einen alternativen Dienst ein. Als Karin und John davon hörten, dachten sie, es könnte Zeit sein, in Südkorea über diese Fragen offener und breiter zu diskutieren, da die Situation bezüglich der militärischen Konfrontation, des ökonomischen Wachstums und der geografischen Lage relativ ähnlich ist.