Projekt von Connection e.V. 

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Ruslan Kotsaba

Ukrainischer Pazifist von Rechtsradikalen angegriffen

(28.06.2021) Am 25. Juni 2021 wurde der Vorsitzende der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung, Ruslan Kotsaba, auf dem Bahnhof von Iwano-Frankiwsk von einer Neonazi-Bande angegriffen. Später wurde er operiert, um sein Augenlicht zu retten, da seine Netzhaut mit der Chemikalie „Zelenka“ verbrannt worden war. Die Ärzte diagnostizierten eine Hornhautverbrennung an einem Auge, und er befindet sich nun in augenärztlicher Behandlung. Der Angriff steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit der für Dienstag, den 29. Juni, angesetzten Gerichtsverhandlung gegen Ruslan Kotsaba.

Ruslan Kotsaba im Krankenhaus

Ukraine: Journalist und Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba mit Desinfektionsmittel verätzt

Bericht in der taz

(25.06.2021) Nach einem Angriff mit der grünen Chemikalie „Seljonka“ befindet sich der ukrainische Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kozaba in augenärztlicher Behandlung. Kozaba war kurz nach Mitternacht in der westukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk aus dem Zug ausgestiegen, als er von Rechtsradikalen auf dem Bahnhof mit dem Desinfektionsmittel übergossen wurde. Am Morgen diagnostizierten ihm die behandelnden Ärzte eine Hornhautverätzung an einem Auge.

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EBCO fordert die Einstellung aller Klagen gegen Ruslan Kotsaba

Offener Brief

(07.04.2021) An die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine

Sehr geehrte Staatsanwaltschaft,

ich schreibe Ihnen im Namen des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung und fordere Sie hiermit auf, das Strafverfahren gegen den ukrainischen Journalisten, Pazifisten und Kriegsdienstverweigerer, das nur wegen seiner öffentlichen pazifistischen Aussagen eröffnet wurde, unverzüglich und bedingungslos einzustellen.

Auf dem Schillerplatz in Mainz

Aktion für Ruslan Kotsaba in Mainz: Kritik am Militär ist kein Verbrechen!

Zum Prozess gegen den ukrainischen Blogger und Journalisten

(21.01.2021) Aus Anlass eines Gerichtstermins gegen den ukrainischen Journalisten und Pazifisten Ruslan Kotsaba führten Connection e.V., die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Hessen der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), attac Mainz sowie der Mainzer Verein Linkswärts eine Mahnwache und Kundgebung vor dem ukrainischen Honorarkonsulat in Mainz durch. In einem Schreiben, das dem Honorarkonsul am Rande der Aktion zugestellt wurde, schrieben die Teilnehmer*innen: "Wir erklären uns solidarisch mit Ruslan Kotsaba und fordern die Ukraine dringend dazu auf, die gegen ihn gerichtete politische Verfolgung zu beenden und das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit in der Ukraine zu gewährleisten, das auch die Befürwortung der Kriegsdienstverweigerung einschließen muss."