Aktionsberichte 

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Vadim Damier

Vadim Damier, Russische Föderation: Es gab keine legale Möglichkeit, dem Krieg zu entfliehen

Video auf dem YouTube Kanal Refuse to Kill (russisch mit englischer Beschreibung)

(15.05.2020) Es war 1981 in der Sowjetunion. Wir hatten eine Wehrpflicht, wie es sie auch heute noch in Russland gibt. Aber zu dieser Zeit gab es keinen "alternativen Dienst". Jeder junge Mann musste mit seinem Blut und seiner Freiheit für zwei oder drei Jahre für den Staat zahlen. Und zudem war seit 1979 Krieg in Afghanistan. Wer rekrutiert wurde, wurde direkt ins Kriegsgebiet geschickt.

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Beran Mehmet İşçi

Beran Mehmet İşçi, Türkei/Deutschland: Mein Asylantrag als Kriegsdienstverweigerer wird als nicht-politisch eingestuft

Video auf dem YouTube Kanal Refuse to Kill (türkisch mit englischer Beschreibung)

(15.05.2020) Mein Name ist Beran Mehmet İşçi. Ich bin Poet, Schriftsteller und Kriegsdienstverweigerer mit zaza-kurdischer Herkunft aus der Türkei. Am 6. November erklärte ich in der Türkei meine Kriegsdienstverweigerung. Danach wurde ich massiv unter Druck gesetzt und hatte große Probleme, so dass ich untertauchen musste. Im Februar 2019 kam ich nach Deutschland. Nun leben ich seit anderthalb Jahren hier. Mein Asylverfahren ist noch anhängig. Asylanträge von Kriegsdienstverweigerern werden als Fälle eingestuft, bei denen eine Verfolgung als "nicht-politisch" erachtet wird.

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+90 and DW Türkei: Leben als Kriegsdienstverweigerer

Video auf dem YouTube Kanal Refuse to Kill (türkisch mit englischen Untertiteln)

(15.05.2020) Auszug aus einem Video der Deutschen Welle Türkei und +90, das die Situation der Kriegsdienstverweigerer in der Türkei beschreibt. Wir danken für die Genehmigung, Auszüge aus dem Video benutzen zu dürfen.

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Ercan Aktaş

Ercan Aktaş, Türkei/Frankreich: Ich kam im Oktober 2017 nach Frankreich und konnte nie zurückkehren

Video auf dem YouTube Kanal Refuse to Kill (türkisch mit englischer Beschreibung)

(15.05.2020) Mein Name ist Ercan Aktaş. Ich bin Sozialwissenschaftler, Aktivist und Schriftsteller. Ich arbeite zu Fragen der Gewalt, Militarismus, Frieden und Kriegsdienstverweigerung.

Am 14. Mai 2005 habe ich meine Kriegsdienstverweigerung zusammen mit einer Gruppe von Freund*innen in Izmir erklärt. Seitdem bin ich Teil der Antikriegsbewegung. Ich war aktiv in der Gruppe der KriegsgegnerInnen, der Friedensplattform für Kriegsdienstverweigerung und dem Verein für Kriegsdienstverweigerung. Ich habe auch über die Arbeit der Aktivist*innen in Zeitungen und auf Webseiten berichtet. Das mache ich immer noch.

Im Mai 2016 stürmte die Polizei mein Haus, in dem ich mit meiner Familie lebte aufgrund meiner Aktivitäten in sozialen Netzwerken. Drei Verfahren wurden gegen mich eröffnet aufgrund meiner Arbeit, die ich gemeinsam mit meinen Freund*innen im Bereich Antimilitarismus leistete.

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