Antimilitarismus 

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Vicdani Ret Derneği, Türkei: Erklärung zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Video auf dem YouTube Kanal Refuse to Kill (türkisch mit englischen Untertiteln)

(15.05.2020) Heute ist der 15. Mai, der Internationale Tag der Kriegsdienstverweigerung. Wir träumen weiter von einer Welt ohne Krieg und fordern alle dazu auf, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Für einige Zeit werden wir unter dem Einfluss des Ausbruchs von Covid-19 stehen. Mit dem Versuch, das soziale Leben durch Maßnahmen gegen die Epidemie zu ändern, unterdrücken die Regierungen unser Leben weiterhin über ihre politische Tagesordnung und ihre Praxis.

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Wir feiern den Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Eine bunte Sammlung von Videos ist nun zum 15. Mai online

(14.05.2020) Zum 15. Mai, dem Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, präsentieren Connection e.V. und die War Resisters‘ International heute auf dem gemeinsamen YouTube-Kanal Refuse to Kill zahlreiche Beiträge aus aller Welt. „Uns erreichten aus vielen Ländern Beiträge, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der Kriegsdienstverweigerung beschäftigen, aus Nord- und Südamerika, aus Asien, aus Afrika, aus Europa“, so heute Rudi Friedrich von Connection e.V. „Es ist ein klares Bekenntnis gegen Krieg und Kriegsbeteiligung.“

Frauen und Antimilitarismus

(April 2020) Die unterschiedlichen Arten, wie Krieg konstruiert wird und sich geschlechtsspezifisch entfaltet, sind vielleicht eine der Situationen, bei der die Unterschiede zwischen männlich und weiblich am deutlichsten zutage treten. Im Kontext des Krieges werden Geschlechterrollen im Zusammenhang mit Gewalt hervorgehoben, da bewaffnete Konflikte im Allgemeinen eine hierarchische Asymmetrie von Rollen implizieren, in der männliche Privilegien gestärkt und alles geleugnet wird, was das weibliche Universum repräsentiert. Der Krieg sieht weibliche Körper als Schlachtfeld an, bzw. feminisiert die Identität derer, die innerhalb der Logik bewaffneter Gewalt als „anders“ gelten (z.B. ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderungen und LGBTQ)1. Die Zuschreibung des Weiblichen, dessen Status nicht auf den Körper von Frauen beschränkt ist, hat verschiedene Auswirkungen und wird im Allgemeinen in verschiedener Art und Weise im Rahmen der Unterdrückung, aber auch in verbalen Auseinandersetzungen und bei Widerstand benutzt.

Referent: Halil Savda

Veranstaltungen zur Türkei: Krieg, Gewalt und Repression - Kein Ende in Sicht?, März und April 2020

Die Veranstaltungen müssen leider ausfallen

Verschoben auf Herbst 2020

Immer wieder marschiert die Türkei in Syrien ein und besetzt weitere Gebiete im überwiegend kurdisch bewohnten Norden des Landes. In der Türkei selbst setzt sich die Repressionswelle fort. Die deutsche Bundesregierung hält jedoch weiter an der Zusammenarbeit und am Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wenig Beachtung finden Ansätze, sich mit Zivilem Ungehorsam für Menschenrechte, gegen Krieg und Gewalt zu engagieren. Mit einer Veranstaltung mit dem aus der Türkei stammenden Kriegsdienstverweigerer und Journalisten Halil Savda bieten wir die Möglichkeit, mehr aus erster Hand zu erfahren.