"Kriegsdienstverweigerung ist kein Schönwetterrecht"
(17.05.2025) Die Zeichen stehen auf Krieg. Weltweite Waffenexporte nehmen zu. Die Rüstungsproduktion wird angekurbelt. Unser neuer Außenminister Wadephul fordert massive Erhöhungen der Rüstungsausgaben. Forderungen werden erhoben zur Einführung einer neuen Wehrpflicht oder einer allgemeinen Dienstpflicht. Statt Kriege zu verhindern, wird darauf gesetzt, Kriege führen zu können – und sie auch zu führen.
„Kriegsdienstverweigerung ist eine mutige Handlung“
(17.05.2025) Zunächst möchte ich allen zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung gratulieren, den wir diese Woche begehen. Dieser Tag ist mehr als nur ein Datum im Kalender. Er ist eine Erinnerung an das Recht eines jeden Menschen, den Dienst an der Waffe zu verweigern, sich der Gewalt zu enthalten und nicht zum Werkzeug des Krieges zu werden.
„Sie sind die stillen Gesichter einer breiten Bewegung, die NEIN sagt“
(17.05.2025) Den Kriegsdienst in Israel zu verweigern, bedeutet nicht, ein Held zu sein. Wir tun es nicht, um gesehen zu werden. Wir tun es, um unsere Privilegien zu nutzen – damit die Stimmen derjenigen gehört werden, die unter der Besatzung leiden. Und wir tun es, um nicht Teil jener Ungerechtigkeiten zu sein, die in unserem Namen begangen werden.
15. Mai 2025: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung
Europaweite Initiative auf Social Media gestartet
(14.05.2025) Mehrere Organisationen weltweit solidarisieren sich mit denjenigen, die das Töten und den Einsatz in Kriegen verweigern und deshalb verfolgt, kriminalisiert und inhaftiert werden. Die unterzeichnenden Organisationen, die auch auf europäischer Ebene aktiv sind, richten heute einen Appell insbesondere an die europäischen Institutionen und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union und des Europarates das Recht auf Kriegsdienstverweigerung zu schützen und vollständig umzusetzen: "Wir fordern Europa auf, dieses Menschenrecht in vollem Umfang umzusetzen und diejenigen zu schützen, die den Militärdienst in ihren eigenen Ländern verweigern und aufgrund von Verfolgung Schutz in europäischen Ländern suchen"