Aus unseren Projekten 

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Beran Mehmet İşçi

Türkei: Aktiv zur Kriegsdienstverweigerung

Aufruf - ARTE-Journal - Veranstaltungsangebot

(15.01.2020) Erneut haben einige Kriegsdienstverweigerer aus der Türkei zur aktuellen Politik der türkischen Regierung Stellung bezogen. „Die Türkei verschärft die Spannungen im Mittelmeer und Libyen. Das türkische Parlament beschloss den Einsatz von Militär in Libyen. Mit einer neuen Erklärung wollen wir zeigen“, so der Journalist und Kriegsdienstverweigerer Halil Savda, „dass wir uns gegen diesen Kriegseinsatz stellen. Wir wollen damit die Opposition gegen Krieg stärken.“

Türkei: Keine Unterstützung für den Libyeneinsatz!

(14.01.2020) Am 2. Januar 2020 beschloss das türkische Parlament, Militär nach Libyen zu entsenden. Damit werden der Krieg und interne Konflikte in Libyen verstärkt. Mit den Maßnahmen der türkischen Regierung wird der Krieg sowohl im östlichen Mittelmeer wie auch in Libyen angeheizt. Mögliche Friedensinitiativen werden zerstört. Als Kriegsdienstverweigerer und Kriegsgegner*innen lehnen wir den Beschluss des türkischen Parlaments entschieden ab. Wir rufen alle dazu auf, sich gegen den Beschluss zu wenden.

Yasmin Ricci-Yahav

Israel: Yasmin Ricci-Yahav nach 74 Tagen Haft aus Militärdienst entlassen

(30.12.2019) Nach fünf Verurteilungen und 74 Tagen Haft im Militärgefängnis wurde die Kriegsdienstverweigerin Yasmin Ricci-Yahav nun vom Gewissenskomitee aus dem Militärdienst entlassen.

Foto: Mari Park, ai

Südkorea: Alternative zum Militärdienst ist für Kriegsdienstverweigerer eine neue Form der Bestrafung

(27.12.2019) Kriegsdienstverweigerer in Südkorea werden nach Verabschiedung eines Gesetzes zum Alternativdienst durch das südkoreanische Parlament weiterhin bestraft und stigmatisiert, so heute Amnesty International. Nach dem neuen Gesetz müssen Verweigerer, die aus religiösen oder anderen Gründen den Kriegsdienst ablehnen, einen dreijährigen Dienst im Gefängnis oder anderen Hafteinrichtungen ableisten. Bislang sind sie zu 18 Monaten Haft verurteilt worden.