Aus unseren Projekten 

Seite: 1   2   3   4   5   6   ...  

Adam Rafaelov (li.) und Hilel Garmi

Israel: Kriegsdienstverweigerer Hilel Garmi und Adam Rafaelov erneut in Haft

(13.12.2018) Hilel Garmi und Adam Rafaelov aus Israel wurden erneut wegen ihrer Kriegsdienstverweigerung inhaftiert. Der 18-jährige Adam Rafaelov erhielt am 7. Dezember 2018 eine 10-tägige Haftstrafe. Mit dieser 7. Verurteilung wird er insgesamt 87 Tage Haft zu verbüßen haben. Der 19-jährige Hilel Garmi erhielt am 11. Dezember 2018 eine 10-tägige Haftstrafe. Er ist nun zum 7. Mal verurteilt worden. Die Summe der Haftstrafen beläuft sich inzwischen auf 97 Tage.

Aktion am 15. Mai 2018 in Berlin. Foto Dong Ha Choe

Südkorea: 58 Kriegsdienstverweigerer werden aus dem Gefängnis entlassen

Noch 13 Verweigerer in Haft

(27.11.2018) 58 Südkoreaner, die wegen ihrer Kriegsdienstverweigerung im Gefängnis sitzen, werden gleichzeitig aus der Haft entlassen. 13 Kriegsdienstverweigerer werden noch weiter hinter Gittern bleiben.

Hilel Garmi. Foto: Yoav Eshel

Israel: Kriegsdienstverweigerer Hilel Garmi zum 6. Mal in Haft

(26.11.2018) Hilel Garmi wurde am 11. November 2018 erneut zu einer Haftstrafe verurteilt. Der 19-jährige muss weitere 20 Tage ins Gefängnis, womit seine gesamte Haftstrafe nun 97 Tage beträgt.

Connection e.V. fordert die israelische Regierung auf, Hilel Garmi unverzüglich freizulassen und alle Strafverfahren gegen Kriegsdienstverweiger*innen einzustellen.

Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Bildergalerie: Eindrücke von der Veranstaltung in Offenbach

Szenische Lesung zu Militärstreik und Desertion im ersten Weltkrieg

(22.11.2018) „Mit diesem Programm sind Friedrich und Vogl 2018 in ganz Deutschland auf Tournee. Und sie bringen es fertig, dass jeder Tagebuchauszug und jedes Gedicht oder Lied, das sie zusammen mit Trommelschlägen, Trompete, Gitarre und Gesang intonieren, unter die Haut geht – sei es durch die Art der Sprache, mal ihre Arglosigkeit oder ihre zynische Schärfe, mal durch die Sachlichkeit der Beschreibungen oder ihre Emotionalität. Zum Abschluss das unvergleichliche Lied ‚Le déserteur‘ von Boris Vian aus dem Jahr 1954, ein Appell des Pazifismus, und der Ausblick in die Gegenwart.“ (Schwäbische Zeitung im November 2018)

"Die sehr gelungene Textauswahl und die sparsamen, aber wirkungsvollen, Requisiten machen das brutale, stumpfsinnige und gänzlich unheorische Soldatenleben im ersten Weltkrieg sehr lebendig. Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl gelingt es mit ihrer hervorragenden Interpretation der Texte, den eindringlichen lautpoetischen Klangexperimenten und der musikalischen Unterstreichung mit Trompete, Gitarre und Trommel eine beeindruckende Inszenierung. Die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges zeigen, dass Kriegsdienstverweigerer und Deserteure Unterstützung und Schutz vor dem Zugriff der kriegführenden Parteien brauchen: eine Verpflichtung für uns bis heute." (Zivilcourage 6/2018)