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Tag der Kriegsdienstverweigerung

15. Mai: Solidarität mit Kriegsdienstverweigerern in der Türkei

Werdet aktiv zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

(09.04.2021) Macht mit beim Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung! Wie jedes Jahr ist es der 15. Mai, an dem weltweit Solidaritätsaktionen und Veranstaltungen stattfinden. Kriegsdienstverweigerung ist nicht nur ein Menschenrecht, es ist auch eine aktive Handlung gegen Krieg. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Situation der Kriegsdienstverweigerer in der Türkei – in enger Zusammenarbeit mit dem dort aktiven Verein zur Kriegsdienstverweigerung (Vicdani Ret Derneği).

Tag der Kriegsdienstverweigerung

Aktion: Anerkennung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei!

Schluss mit der Verfolgung und dem "Zivilen Tod"!

Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Sa., 15. Mai 2021, 12.00 Uhr

60313 Frankfurt/M., Hauptwache

Mit einer Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung am 15. Mai werden wir gemeinsam mit vielen anderen Gruppen und Organisationen weltweit für die Durchsetzung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei und für ihren Schutz streiten. Wir rufen zu einer Aktion in Frankfurt am Main auf, um unsere Stimme für die Verweigerer in der Türkei zu erheben.

Nähere Informationen unter www.dfg-vk-hessen.de, https://de.connection-ev.org/CO_Turkey

Es laden ein: Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hessen, DFG-VK Frankfurt, DFG-VK Offenbach

online-Veranstaltung: Die eigene Kriegsdienstverweigerung als lebensgeschichtlich bedeutsames Ereignis

„... lasst uns drüber reden“

Eine (digitale) Gesprächsrunde zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

So., 16. Mai 2021, 17-19.00 Uhr

Online-Veranstaltung über Zoom.

In der BRD sahen sich bis zur Aussetzung der Wehrpflicht vor 10 Jahren Kriegsdienstverweigerer mit einem Prüfungsverfahren konfrontiert, das dazu diente, das im Grundgesetz verankerte Recht auf Kriegsdienstverweigerung auszuhebeln. Bis 1983 mussten alle in einem mündlichen Verfahren ihre Gewissensgründe ausbreiten, das zu Recht als staatliche Inquisition bezeichnet wurde - viele scheiterten in erster, zweiter und manche sogar in der dritten Instanz und wurden daraufhin zur Bundeswehr einberufen oder nicht entlassen, wenn sie während der Dienstzeit verweigert hatten.

In der DDR gab es nicht einmal ein rudimentäres KDV-Recht, Kriegsdienstverweigerer mussten uniformierten Bausoldatendienst ableisten und waren für diesen Zeitraum kaserniert. Ihr späterer Lebensweg war durch diese Entscheidung stark eingeschränkt.

Außerdem gab es in beiden deutschen Staaten junge Männer, die die Wehrpflicht als staatlich erzwungenen Militär- und Kriegsdienstzwang grundsätzlich ablehnten und total verweigerten – mit der Folge von Strafverfahren und teilweise Gefängnisstrafen.

Wir wollen der Frage nachgehen: Vor welchem Hintergrund wurde die Entscheidung zur Kriegsdienstverweigerung getroffen? Wie hat sie das eigene Leben bestimmt – damals und heute?

Wir bitten um vorherige Anmeldung bis zum 14. Mai 2021 über www.Connection-eV.org/anmeldung-form

Veranstaltet von: Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)

EBCO fordert die Einstellung aller Klagen gegen Ruslan Kotsaba

Offener Brief

(07.04.2021) An die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine

Sehr geehrte Staatsanwaltschaft,

ich schreibe Ihnen im Namen des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung und fordere Sie hiermit auf, das Strafverfahren gegen den ukrainischen Journalisten, Pazifisten und Kriegsdienstverweigerer, das nur wegen seiner öffentlichen pazifistischen Aussagen eröffnet wurde, unverzüglich und bedingungslos einzustellen.