Desertion 

Seite: 1   2   3   4   5   ...  

Chris Lombardi

U.S.: ‘I Ain’t Marching Anymore’

Chronicles 260 years of war resistance and conscientious objection

(19.12.2020) From the American Revolution through the Global War on Terror, author Chris Lombardi tells the inspiring stories of people who refused to kill.

(externer Link)   ... more

Armenien, Aserbaidschan und Nagorny-Karabach: Zu Kriegsdienstverweigerung und Desertion

(01.11.2020) Seit über einem Monat gibt es zwischen Armenien und Aserbaidschan erneut Kämpfe um die Bergregion Nagorny-Karabach. Es wird von mehreren Tausend Opfern gesprochen. Trotz mehrfacher Vereinbarungen über einen Waffenstillstand werden die Kämpfe fortgesetzt.Wir geben einen Überblick über die aktuellen Informationen zu Kriegsdienstverweigerung und Desertion in Armenien, Aserbaidschan und Nagorny-Karabach.

Ukraine: Aktuelles zu Wehrpflicht und Rekrutierung

(14.02.2020) Im September 2019 übergaben die Militärkommissariate von Kiew der Polizei 34.930 Fälle von Militärdienstentziehern. Das Militärkommissariat des Bezirks Lviv berichtete, dass sich zwei Drittel der Wehrpflichtigen nicht bei den Einberufungsbehörden gemeldet hätten, so dass die Polizei beauftragt worden sei, nach ihnen zu suchen. In den Zeiten der Einberufungskampagnen ist es üblich (und teilweise auch legal), dass die Polizei auf den Straßen Jagd nach Wehrpflichtigen macht, um sie zu entführen und gegen ihren Willen zu Sammelpunkten des Militärs zu bringen.

Syrien: Aus Angst vor Rekrutierung in Assads Armee fliehen Kurden in den Irak

(19.12.2019) Als Giwan vor zwei Monaten aus der Stadt Amuda im Nordosten Syriens floh, war die zu der Zeit stattfindende türkische Militäroffensive nicht der einzige Grund seine Koffer zu packen. „Nicht jeder ist wegen des Krieges geflohen. Viele von uns flohen aus Angst vor dem Regime“, erklärte der 27-jährige. Er und ungefähr 10.000 andere Syrer*innen leben jetzt in Zelten im Lager Bardarash in der Nähe der nordirakischen Stadt Dohuk. Giwan bezahlte einen Schmuggler, um über die Grenze in die kurdische Region im Irak zu kommen, wie die meisten Nachbarn in dem Lager auch. „Wir kamen hierher, nachdem das syrische Regime die Stadt betreten hatte“, sagte er. Wir hatten keine andere Wahl, als aus der Gegend zu fliehen, weil wir wussten, dass sie uns verhaften würden.“