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Israel: Kriegsdienstverweigerin Noam Gur das erste Mal in Haft

(17.04.2012) Die 18-jährige Kriegsdienstverweigerin Noam Gur wurde am 16. April zu 10 Tagen Haft verurteilt, weil sie sich weigert, zur israelischen Armee zu gehen. Noam Gur stammt aus Kiryat Motzkin in der Nähe von Haifa. Sie ging am 16. April zur Standortverwaltung in Tel Hashomer und erklärte ihre Verweigerung, da die israelische Armee eine Besatzungsstreitmacht ist: „Ich verweigere einer Armee anzugehören, die seit ihres Bestehens daran beteiligt ist, andere Nationen zu beherrschen und eine zivile Bevölkerung, die unter ihrer Kontrolle steht, auszuplündern und zu terrorisieren.“

Interview mit der israelischen Verweigerin Noam Gur

"Ich kann mich an diesen Verbrechen nicht beteiligen"

(14.03.2012) Anfang dieser Woche veröffentlichte die 18-jährige israelische Noam Gur ihre Kriegsdienstverweigerungserklärung. Sie wurde für den nächsten Monat, am 16. April, einberufen und erklärte dazu: „Ich weigere mich zur israelischen Armee zu gehen, weil ich mich weigere, einer Armee beizutreten, die seit ihrer Gründung damit beschäftigt ist, andere Nationen zu dominieren, die zivile Bevölkerung, die unter ihrer Kontrolle steht, auszuplündern und zu terrorisieren“.

Die Autorin Jillian Kestler-D’Amours von Electronic Intifada sprach mit Gur darüber, wie sie zu Kriegsdienstverweigerung gekommen ist, was es bislang für Reaktionen dazu gab und was sie anderen jungen Israelis über den Dienst in der israelischen Armee mitteilen will.

Venezuela bietet US-DeserteurInnen Zuflucht

Aus dem Buch "Das Ende der Kriege"

(September 2011) Das Ende der Kriege sammelt die Geschichten einer neuen Gruppe Kriegsgegner aus Deutschland, Amerika, Irak und Afghanistan. Dieser Bericht kommt von Exit Free, einer Frauen-Friedensgemeinschaft in den USA.

"...aber hat nicht gedient" Junge Menschen verweigern den Krieg

Inhalt DVD und Booklet

(27.09.2010) Der Fotograf Timo Vogt besuchte Kriegsdienstverweigerer in Deutschland, Armenien, Israel und der Türkei. Sie erzählten von ihren Beweggründen und den zuweilen folgenschweren Konsequenzen ihrer Gewissensentscheidung. An der israelischen Sperrmauer, mit der Bundeswehr am Hindukusch, bei Militärparaden in der Türkei oder in den Schützengrüben der Front von Nagorny-Karabach entstand die fotografische Begleitung der Geschichten von mutigen Querdenkern.

Die Audio-Slideshow verbindet Fotografie und Ton zu einem "Film" der besonderen Art. Die verwobenen Aussagen der Kriegsdienstverweigerer werden von Stills visuell begleitet, die Einblicke in die Welt der Kriegsdienstverweigerer geben.