Gewaltfreiheit 

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Emanuel Matondo

Zur Person

(Februar 2012) Emanuel Matondo wurde 1966 in Angola geboren. Anfang der 1990er beantragte er als Kriegsdienstverweigerer in Deutschland Asyl. 2001 wurde sein Asylantrag anerkannt. Seit vielen Jahren ist er als Autor und Journalist tätig. Als Friedens- und Menschenrechtsaktivist gründete er 1998 mit anderen Exil-Angolanerinnen die Angolanische Antimilitaristische Menschenrechtsinitiative (IAADH e.V.), mit der er zahlreiche Aktivitäten zu Angola umsetzen konnte. Er war Ratsmitglied der War Resisters’ International, Sprecher des Dritte Welt JournalistInnen Netz e.V. und für das Forum Afrika im Organisationsgremium des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Im August 2010 wurde er von der Bewegungsstiftung in das Programm der Bewegungsarbeiter aufgenommen. Dafür sucht er PatInnen, die ihn finanziell regelmäßig unterstützen. Emanuel Matondo lebt mit seiner Familie in Köln.

Kolumbien: Antimilitaristischer Widerstand und Gewaltfreiheit

(10.02.2011) In Ergänzung zu dem im letzten Rundbrief veröffentlichten Bericht von Andreas Speck haben wir im Rundbrief »KDV im Krieg«, Februar 2011, weitere Beiträge aus Kolumbien zusammengestellt. Sie entspringen im Wesentlichen der Arbeit des Red Juvenil in Medellín, einem dort in den verschiedensten Bereichen aktiven Jugendnetzwerk.

Kolumbien - Kriegsdienstverweigerung in einem bewaffneten Konflikt

(15.11.2010) Die Arbeit der War Resisters‘ International (WRI) zur Kriegsdienstverweigerung in Kolumbien hat einen lange Geschichte – die WRI war an der Solidaritätsarbeit für Luis Gabriel Caldas León im Jahr 1995 beteiligt. Eine engere Zusammenarbeit mit der Kriegsdienstverweigerungsbewegung in Kolumbien begann jedoch 2006 mit der Entwicklung einer gemeinsamen Strategie. Neben der Begleitung und Unterstützung in konkreten Fällen – insbesondere in Fällen der Rekrutierung von Kriegsdienstverweigerern – war die WRI auch in der Lobbyarbeit bei internationalen Institutionen und mit der kolumbianischen Regierung tätig.

Angolanischer Verweigerer aktiv für Gewaltfreiheit

Emanuel Matondo braucht Unterstützung als Bewegungsarbeiter

(20.08.2010) Der angolanische Kriegsdienstverweigerer Emanuel Matondo wurde von der Bewegungsstiftung in das Programm für BewegungsarbeiterInnen aufgenommen. Das berichtet die Stiftung in ihrer aktuellen Ausgabe von Bewegungsstiftung Aktuell. Durch die Aufnahme in das Programm soll ihm ermöglicht werden, langfristig und kontinuierlich zum Schwerpunkt „Afrika: Gewaltfreier Widerstand gegen Krieg, Korruption und Unterdrückung“ tätig zu werden. Dafür werden weitere PatInnen gesucht, die über die Bewegungsstiftung regelmäßig finanziell sein Engagement unterstützen.