Inhaftierung 

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Ruslan Kotsaba

Ukraine: Solidarität mit Ruslan Kotsaba!

Beschluss des Bundeskongresses der DFG-VK

(25.10.2015) Ruslan Kotsaba, Journalist aus dem westukrainischen Iwano-Frankiwsk, verweigerte Mitte Januar 2015 den Kriegsdienst offen. Mit einer auf »YouTube« veröffentlichten Erklärung hatte er angekündigt, dass er einer Einberufung nicht Folge leisten werde. Gleichzeitig rief er zur Kriegsdienstverweigerung auf. Kurz darauf leitete die Staatsanwaltschaft erste Ermittlungen gegen ihn ein. Am 7. Februar wurde er verhaftet. Ihm droht eine langjährige Gefängnisstrafe wegen Staatsverrates.

Bradley Manning

„Es begann alles in den ersten Wochen 2010“

(27.05.2015) Manchmal ist es schwierig, in all den Ereignissen, die ich in den letzten fünf Jahren erleben musste, einen Sinn zu entdecken. Heute ist es fünf Jahre her, als mir während meines Dienstes im Irak befohlen wurde, die Militärhaft anzutreten. Manchmal fällt es mir schwer zu glauben, wie lange ich schon im Gefängnis bin. In dieser Zeit gab es so viel Auf und Ab, dass es sich oft wie eine körperliche und emotionale Achterbahn anfühlte.

Aktion zur Kriegsdienstverweigerung in Kolumbien

Kolumbien: Kriegsdienstverweigerer vom Verfassungsgericht anerkannt, aber weiter inhaftiert

Proteste weiterhin erbeten

(17.09.2014) Vergangene Woche baten wir um Unterstützung für den kolumbianischen Kriegsdienstverweigerer Jhonatan David Vargas Becerra. Er war am 4. September wegen Desertion verhaftet worden. Am 16. September hat nun das Verfassungsgericht Kolumbiens entschieden, dass die Grundrechte von Jhonatan David Vargas Becerra auf Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit verletzt worden sind, und ihn als Kriegsdienstverweigerer anerkannt. Er ist allerdings weiterhin inhaftiert.

Verleihung des Martin-Niemöller-Förderpreises an Connection e.V. 2009

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Schwerpunkt: Südosten Europas und Naher Osten

(15.05.2014) „Obwohl sich die Situation von Kriegsdienstverweigerern im vergangenen Jahr in einigen Ländern leicht verbessert hat, ist ebenso festzustellen, dass andere Staaten schärfer gegen Verweigerer vorgehen“, erklärte heute Rudi Friedrich vom Netzwerk für Kriegsdienstverweigerer Connection e.V. „Gerade in Kriegszeiten wird das Recht auf Kriegsdienstverweigerung von den Herrschenden in Frage gestellt“, führte er aus. „Sie fordern Loyalität und unbedingten Gehorsam für ihre Ziele. Kriegsdienstverweigerer werden als Verräter gebrandmarkt. So wird die Entscheidung der Verweigerer, sich nicht an den Verbrechen eines Krieges zu beteiligen zu einem Schritt, der höchsten Mut erfordert.“