Inhaftierung 

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Tair Kaminer

Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerinnen in Haft

Bereits zweite Verurteilung von Tair Kaminer

(02.02.2016) Heute wurde die israelische Kriegsdienstverweigerin Tair Kaminer erneut zu einer Haftstrafe verurteilt. Sie meldete sich am vergangenen Sonntag beim Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer, nachdem sie bereits eine 20-tägige Haftstrafe verbüßt hatte. Heute folgte eine Verurteilung zu 25 Tagen Gefängnis.

Ende Januar schloss sich Tair Kaminer eine weitere Kriegsdienstverweigerin an, die 20-jährige Tanya Golan. Auch sie wurde inhaftiert.

Connection e.V. forderte heute die israelische Regierung auf, Tair Kaminer und Tanya Golan unverzüglich freizulassen und alle Verfahren gegen Kriegsdienstverweigerer und -verweigerinnen einzustellen.

Tair Kaminer

Israel: Kriegsdienstverweigerin Tair Kaminer in Haft

(14.01.2016) Die 19-jährige Tair Kaminer wurde am 10. Januar 2016 zu 20 Tagen Haft verurteilt. Sie hatte an diesem Tag im Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt: "Ich habe mich entschlossen den Dienst in der israelischen Armee zu verweigern. Seit Jahren gibt es keinerlei Bestrebung für einen Friedensprozess, keinen Versuch, Gaza und Sderot Frieden zu bringen. Solange der gewaltvolle militärische Weg gegangen wird, schaffen wir eine Generation voller Hass, womit die Situation nur eskalieren wird. Wir müssen dies jetzt stoppen!"

Ruslan Kotsaba

Ukraine: Der Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba

Solidarität zeigen zum Tag der Gefangenen für den Frieden

(13.11.2015) Im Februar 2015 wurde der Journalist Ruslan Kotsaba im Gerichtssaal in seiner Heimatstadt Iwano-Frankiwsk im Westen der Ukraine verhaftet. Er hatte kurz zuvor in einer Videobotschaft an Präsident Petro Poroschenko erklärt, er werde sich der Einberufung verweigern und würde eher fünf Jahre Gefängnis auf sich nehmen als auf seine "im Osten lebenden Mitbürger" zu schießen. Er rief seine Landsleute auf, ebenfalls den Kriegsdienst zu verweigern.

Ruslan Kotsaba

Ukrainischem Kriegsdienstverweigerer droht lange Haftstrafe

(13.11.2015) Während in der Ostukraine wieder vermehrt geschossen wird, geht im westukrainischen Iwano-Frankiwst die strafrechtliche Verfolgung gegen den Journalisten und Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba weiter. Am heutigen Freitag den 13.11. ist eine weitere Anhörung in Iwano-Frankiwst anberaumt. Kotsabas Anwältin rechnet auch bei diesem Gerichtstermin nicht mit Fortschritten und will Klage wegen Prozessverschleppung erheben.