Kriegsdienstverweigerer berichten 

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Beran Mehmet İşçi

Türkei: „Ich rufe dazu auf, Nein zu sagen“

(18.11.2019) Die  Veranstaltung „Türkei: Krieg, Gewalt Repression – Kein Ende in Sicht?“, organisiert von Connection e.V., DFG-VK Frankfurt und dem DFG-VK Bildungswerk Hessen, nutzte unter anderem der Kriegsdienstverweigerer Beran Mehmet İşçi für eine kurze Stellungnahme. (d. Red.)

Isa Polat

Türkei: „In dieser Tradition erkläre ich heute meine Kriegsdienstverweigerung“

(18.11.2019) Ich wusste schon als junger Mann, dass ich keinen Militärdienst ableisten werde. Es kam für mich aus Gewissensgründen und aufgrund meiner politischen Überzeugung nicht in Frage, für den türkischen Staat bzw. die türkische Armee Militärdienst zu leisten und Waffen in die Hand zu nehmen, Waffen, die sich seit Jahrzehnten gegen die kurdische Bevölkerung richten. Ich war daher gezwungen, als Fahnenflüchtiger zu leben.

Ibrahim Cemil Özdemir

Türkei: „Es gab nur einen Weg: Kein Soldat werden“

Erklärung zur Kriegsdienstverweigerung

(27.08.2019) In der Türkei und auch in die meisten Länder der Welt dauern gesellschaftliche Gewaltkonflikte an. In den meisten Ländern, in denen dauerhaft Konflikte stattfinden, sind auch Waffen im Einsatz. Aus ethischen und Gewissensgründen bin ich gegen den Krieg, weil in diesen Kriegen Menschen getötet werden. Ich bin grundsätzlich gegen Gewalt, weil Gewalt immer Gegengewalt erzeugt. Damit wir aus dieser Gewaltspirale herauskommen, sollten wir die Konflikte gewaltlos lösen. Aus diesem Grund ist die Verteidigung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung einer der wichtigsten Schritte für eine kriegs- und gewaltfreie Zukunft der Menschheit.

Beran Mehmet İşci

„Militärdienst steht in völligem Widerspruch zu meinen Überzeugungen“

Erklärung zur Kriegsdienstverweigerung

(25.08.2019) Ich heiße Beran Mehmet İşci und bin im Oktober 1996 in der Stadt Bursa in der Türkei geboren. Mit der folgenden Stellungnahme will ich die Gründe für meine Kriegsdienstverweigerung erläutern.