Menschenrechte 

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Schutz bei Kriegsdienstverweigerung

Beschluss der 13. Synode der Ev. Kirche in Deutschland

(05.12.2023) Kriegsdienstverweigerung ist ein internatiional anerkanntes Menschenrecht. Viele Menschen aus Kriegsgebieten oder an Kriegen beteiligten Ländern, denen der Kriegsdienst droht, versuchen, sich diesem zu entziehen. Sie wollen keine Menschen töten und auch nicht in diesen Kriegen sterben. Zudem gibt es Soldat*innen an der Front, die angesichts des Grauens ihre Waffen niederlegen wollen. Ihnen drohen in vielen Ländern dafür Repressionen und Gefängnisstrafen, in manchen Ländern sogar die Todesstrafe. Vor diesem Hintergrund bittet die Synode den Rat der EKD, sich gemeinsam mit den ökumenischen Partnern gegenüber der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass

• Deutschland Menschen, insbesondere aus Russland, die den Kriegsdienst verweigern oder desertieren, die Möglichkeit der Einreise eröffnet,

• Deutschland diese Menschen schützt und ihnen Asyl gewährt.

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Offener Brief an die Regierungen von Griechenland, Türkei und Zypern

KDV-Organisationen fordern in einem gemeinsamen Schreiben das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und Entmilitarisierung

(05.12.2023) Sehr geehrter Herr Präsident, Herr Premierminister und Mitglieder des Komitees,

wir schreiben Ihnen vor Ihrem Treffen des High Level Cooperation Councils in Athen zur Fortsetzung des Dialogs zwischen Griechenland und der Türkei. Als antimilitaristische Organisationen zur Kriegsdienstverweigerung aus Griechenland, Türkei und Zypern setzen wir uns für die Anerkennung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung ein, der ohne Diskriminierung wahrgenommen werden kann und friedensfördernd ist (zum Beispiel in Krankenhäusern, sozialen Einrichtungen oder zum Schutze der Zivilgesellschaft).

Ukraine: Verletzungen des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung

24. Februar 2022 bis November 2023 - Auszüge

(25.11.2023) Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung wird in der Ukraine nicht in allen Stadien des Militärdienstes anerkannt. Wehrpflichtige können wegen "Wehrdienstverweigerung", aktive Soldaten wegen "Desertion" oder "unerlaubtem Verlassen der Militäreinheit" bestraft werden, wenn sie auf ihrer Verweigerung aus Gewissensgründen bestehen. Derzeit ist ein Trend zu härteren Urteilen in Fällen von Kriegsdienstverweigerern zu beobachten.

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Marah Frech. Foto: Rudi Friedrich

Organisationen aus vielen Ländern geben der #ObjectWarCampaign viele Gesichter

(19.11.2023) Ich wurde heute eingeladen, um euch über unsere internationale Kampagne mit dem Namen und Hashtag #ObjectWarCampaign zu berichten. Diese wird von Connection e.V. in enger Kooperation mit der War Resisters‘ International (WRI), dem Internationalen Versöhnungsbund (IFOR) und dem Europäischen Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) koordiniert.