Neue Berichte 

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Verbarrikadierte Fenster in der Ukraine. Foto: Alexia Tsouni

Die andere Seite des Krieges

Russische und ukrainische Verweigerer in Georgien

(05.08.2023) In einem Keller in Tiflis, eingesperrt im Haus in Charkiw, auf der Flucht in die Wälder nach Moldawien... So desertieren Zehntausende von Russ*innen und Ukrainer*innen.

Das Internationale Friedensbüro will drei Organisationen zur Kriegsdienstverweigerung für Friedensnobelpreis vorschlagen

(04.08.2023) Berlin, Deutschland - Das Internationale Friedensbüro (IPB) hat seine Absicht bekannt gegeben, drei außergewöhnliche Organisationen für den Friedensnobelpreis 2024 zu nominieren: die russische Bewegung für Kriegsdienstverweigerung, die Ukrainische Pazifistische Bewegung und die belarussische Organisation "Unser Haus". Die Entscheidung, diese drei Organisationen zu nominieren, zeugt von ihrem unermüdlichen Einsatz für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und für die Förderung von Menschenrechten und Frieden in ihren jeweiligen Ländern.

Wir protestieren gegen die rechtswidrige Durchsuchung und die Beschlagnahme der Wohnung von Yurij Sheliazhenko in Kiew

(03.08.2023) Heute wurde in die Wohnung von Yurii Sheliazhenko eingebrochen – offenbar durch den nationalen Sicherheitsdienst der Ukraine. [Videos sind hier zu sehen]

3. September: Szenische Lesung »Run Soldier Run« in Kiel

Eine Collage mit Musik zu Krieg, Desertion, Verweigerung und Asyl

So., 3. September in 24103 Kiel

11.00 Uhr, Studio Kino am Dreiecksplatz, Wilhelminenstr. 10

Mit Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Personen aus fünf Ländern stehen für viele andere: Sie widersetzen sich dem Gehorsam, dem Militär, dem Krieg. In zwei Mal 45 Minuten Collage wechseln Talib Richard Vogl und Rudi Friedrich Texte von den Verweigerern und Verweigerinnen ab mit Szenen, Gedichten und Liedern. Die dargebotenen Geschichten zeigen, was es bedeutet, Nein zu sagen, gerade in einem Krieg. 

Hinweis: Im Anschluss um 13.30 Uhr wird der Kinofilm "Im Westen nichts Neues" an gleicher Stelle gezeigt. Der Film ist ein Kriegsdrama von Edward Berger. Es handelt sich um die erste deutsche Verfilmung von Erich Maria Remarques Roman Im Westen nichts Neues aus dem Jahr 1929.

Eintritt frei - Um Spenden wird gebeten

Veranstaltet von: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und Studio Kino Kiel