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Einladung zum Webinar: Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Sa., 21. November 2020, 15.00 Uhr, (17 Uhr türkische Zeit)

Der Verein für Kriegsdienstverweigerung (Vicdani Ret Derneği) in Istanbul hat diesen Herbst ein neues Projekt gestartet. Damit will er in der Türkei das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung durchsetzen. Die Kampagne soll mit Lobbyarbeit begleitet werden. Über das Projekt wird der Verein zudem Daten und detaillierte Informationen zur Lage von Militärdienstentziehern und Kriegsdienstverweigerern in der Türkei sammeln und dokumentieren.

Wir laden zu einem Webinar ein. Folgende Themen sind vorgesehen:

  • Aktuelle Lage der Kriegsdienstverweigerer in der Türkei
  • Das Projekt des Vereins für Kriegsdienstverweigerung
  • Wie kann die Kampagne zur Kriegsdienstverweigerung gestärkt und weiterentwickelt werden?
Das Webinar wird in englischer Sprache durchgeführt.
Wir bitten um Anmeldung (bis zum 19. November) unter: https://wri-irg.org/en/story/2020/registration-form-conscientious-objec…

Foto: Manfred Rößmann

75 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

Einsatz von Atomwaffen verweigern

(05.08.2020) Am 6. August 2020 jährt sich zum 75. Mal der Atombombenabwurf auf Hiroshima. In Deutschland sind in Büchel Atomwaffen der USA stationiert. Unter dem Stichwort der nuklearen Teilhabe der Bundesrepublik Deutschland werden Tornados der Bundeswehr mit diesen Waffen für den Einsatz bestückt. Angesichts des Hiroshima-Tages bekommt dies aktuelle Bedeutung. Wir begrüßen die Initiative, die Tornado-Pilot*innen zur Verweigerung an der nuklearen Teilhabe aufzurufen.

Aktion am 17. Mai 2019 in Bonn

Eritrea: Kooperation mit der demokratischen Bewegung eingefordert

Interfraktionelles Gespräch zu Eritrea im Bundestag

(29.06.2020) Am 25. Juni 2020 fand auf Einladung von Rudi Friedrich (Connection e.V.) und Kathrin Vogler (MdB, Die Linke) ein öffentliches interfraktionelles Zoomgespräch statt. Daran nahmen Expert*innen sowie Abgeordnete von SPD, FDP und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen teil. 60 Gäste aus fast zehn Ländern folgten der Diskussion.

Aktion am 17. Mai 2019 in Bonn

Eritrea: Interfraktionelles ZOOM-Fachgespräch im Bundestag zur aktuellen Menschenrechtslage

Kathrin Vogler (MdB DIE LINKE) und Rudi Friedrich (Connection e.V.) laden ein

Do., 25. Juni 2020 um 18.00 Uhr

Bitte Anmeldung per eMail an kathrin.vogler(at)bundestag.de
Wir übermitteln dann die ZOOM-Einwahldaten.

 

Mit dem Abschluss des Friedensvertrages zwischen Äthiopien und Eritrea im Juli 2018 wurde ein Krieg beendet, der bis zu 100.000 Menschenleben gekostet hat. Der Friedensschluss weckte die Hoffnung, dass auch das eritreische Regime des Diktators Isayas Afewerki den inneren Kriegszustand gegen die eigene Bevölkerung aufhebt. Doch das ist leider nicht der Fall. Terror, Gewalt und Zwangsarbeit prägen weiterhin den Alltag der Menschen in Eritrea.

Aktuell steht die Entscheidung über eine finanzielle Beteiligung der EU an mehreren UN-Maßnahmen an, z.B. zur Förderung der Justizverwaltung und des Wirtschaftswachstums in Eritrea sowie für Rückkehrprogramme eritreischer Geflüchteter - Finanzmittel die mehr oder weniger direkt an das diktatorische Regime Afewerki fließen. Über diese neuen Entwicklungen möchten wir informieren und sie aus friedens- und menschenrechtspolitischer Perspektive diskutieren mit:

Kathrin Vogler (MdB, Fraktion DIE LINKE)

Rudi Friedrich (Connection e.V.)

Mulueberhan Temelso (Director General of Stichting Human Rights for Eritreans)

Dr. Awet Kessete (Eritreischer Verein für Demokratie, Kultur und voneinander Lernen e.V.)

Klara Smits (Europe External Policy Advisors, Brussels)

Daniela de Ridder (MdB, SPD-Fraktion)

Ulrich Lechte (MdB, FDP-Fraktion)

Ottmar von Holtz (MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)