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Ägyptische Kriegsdienstverweigerungsgruppe in Berlin

Seminar mit Aktiven der Gruppe ’No to Compulsory Military Service Movement’

(15.02.2013) Der ägyptische Kriegsdienstverweigerer und Militärkritiker Maikel Nabil Sanad ist aufgrund seiner fast einjährigen Haft bis Anfang 2012 international sehr bekannt geworden. Er studiert inzwischen Internationale Politik in Erfurt. Vor einigen Monaten trat er an Connection e.V. mit der Idee heran, ein einwöchiges Seminar für die Gruppe der ägyptischen KriegsdienstverweigerInnen No to Compulsory Military Service Movement in Berlin vorzubereiten, das dann Ende Januar 2013 stattfand.

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Bewegungsstiftung fördert Arbeit zur Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Erneute Verurteilung der Türkei durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

(15.06.2012) Das vom Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V. im Mai 2012 initiierte Projekt „Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung“ wird durch die Bewegungsstiftung unterstützt. Das teilte uns die Stiftung vor wenigen Tagen mit. „Wir sind sehr froh“, so Rudi Friedrich für Connection e.V., „dass wir nun wichtige Aktionen und Arbeit gemeinsam mit den AntimilitaristInnen in der Türkei umsetzen können. Durch diesen Beschluss werden die türkischen Kriegsdienstverweigerer gestärkt: Für das gemeinsame Ziel, in der Türkei das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung durchzusetzen. Wir danken der Bewegungsstiftung, aber auch allen Spendern und Spenderinnen, die bislang zur Finanzierung beigetragen haben.“

Wir bitten weiter um Spenden für das Projekt überwww.Connection-eV.org/spenden-php (Stichwort: Türkei) oder www.betterplace.org.

Maikel Nabil Sanad - © Christopher Schwarzkopf

Ägyptischer Frühling – Zwischen Revolution und Militärherrschaft

Veranstaltungsreihe mit dem Militärkritiker Maikel Nabil Sanad und seinem Bruder Mark Sanad, 21.-31. Mai 2012

(02.05.2012) Durch weitgehend gewaltfreie Massenproteste wurde im Februar 2011 der ägyptische Präsident Husni Mubarak entmachtet. Die Regierungsgeschäfte übernahm der Oberste Militärrat. Trotz der Ende 2011 durchgeführten Wahlen hält das Militär weiter die Macht in den Händen und ging nicht auf die Forderung ein, diese einem zivilen Gremium zu übergeben. Die Zweifel der Demokratiebewegung, ob es wirklich einen demokratischen Wandel geben wird, sind groß.

Wir haben die beiden Brüder Maikel und Mark Sanad für eine Veranstaltungsreihe vom 21.-31. Mai 2012 nach Deutschland eingeladen. Sie werden mit ihren kritischen Positionen zum Militär, den Aktivitäten in der Demokratiebewegung und ihrer Arbeit zu Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten ein differenziertes Bild über die Lage in Ägypten liefern. Veranstaltungen finden statt in Köln, Bremen, Hamburg, Leipzig, Lahnstein, Mainz, Landshut und Ravensburg.

Emanuel Matondo

Zur Person

(Februar 2012) Emanuel Matondo wurde 1966 in Angola geboren. Anfang der 1990er beantragte er als Kriegsdienstverweigerer in Deutschland Asyl. 2001 wurde sein Asylantrag anerkannt. Seit vielen Jahren ist er als Autor und Journalist tätig. Als Friedens- und Menschenrechtsaktivist gründete er 1998 mit anderen Exil-Angolanerinnen die Angolanische Antimilitaristische Menschenrechtsinitiative (IAADH e.V.), mit der er zahlreiche Aktivitäten zu Angola umsetzen konnte. Er war Ratsmitglied der War Resisters’ International, Sprecher des Dritte Welt JournalistInnen Netz e.V. und für das Forum Afrika im Organisationsgremium des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Im August 2010 wurde er von der Bewegungsstiftung in das Programm der Bewegungsarbeiter aufgenommen. Dafür sucht er PatInnen, die ihn finanziell regelmäßig unterstützen. Emanuel Matondo lebt mit seiner Familie in Köln.