Rüstungsexporte 

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Militärparade. Foto: Timo Vogt

Waffenhandel mit der Türkei – ein Mordsgeschäft

(September 2018) Angesichts der schweren Menschenrechtsverletzungen und des Umbaus der Türkei zu einem autoritären Staat fielen die Reaktionen der „Wertegemeinschaft“ EU sehr dürftig aus. Zu viel steht auf dem Spiel: Die Länder der EU brauchen den „Flüchtlingsdeal“ mit der Türkei, Solidarität und Schutzverantwortung haben rapide abgenommen. Und die Türkei ist ein wichtiger Handelspartner, auch in Sachen Waffen.

Rudi Friedrich

Für einen sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen in die Türkei!

Rede zum Ostermarsch 2018

(31.03.2018) Liebe Freundinnen und Freunde,

während wir hier zusammenstehen, um für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt zu demonstrieren, geht der Krieg im Norden Syriens weiter. Nach der Besetzung der Stadt und Region Afrin erklärte der türkische Präsident Erdoğan, auch das angrenzende Tell Rifat besetzen zu wollen. Tausende sind bereits aus Afrin geflüchtet.

Aktuelle Kriegskultur in der Metro in Istanbul*

Türkische FriedensaktivistInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen fordern Stopp des Waffenhandels mit der Türkei

(26.03.2018) Türkische FriedensaktivistInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen fordern, den Waffenhandel mit der Türkei sofort zu beenden. Sie äußerten dies gegenüber der Arbeitsgruppe des internationalen antimilitaristischen gewaltfreien Netzwerkes der War Resisters' International (WRI), die zwischen dem 19. und 25. März die Türkei besuchte. “Der Krieg in Afrin und die Unterdrückung in der Türkei, insbesondere in den kurdischen Regionen, wird durch die Waffen ermöglicht, die vor allem aus Deutschland, Spanien, Italien und Russland importiert werden. Solange Länder fortfahren, Waffen zu verkaufen, werden diese für Unterdrückung und die Verletzung der Menschenrechte benutzt werden. Ein wichtiger Schritt, dies zu verhindern, wäre, den Rüstungsexport in die Türkei sofort einzustellen”, sagte ein Menschenrechtsverteidiger der Gruppe.

Aus der Arbeit von Connection e.V.

November 2012 bis Februar 2013

(17.02.2013) Von November 2012 bis Februar 2013 führten wir eine weitere Rundreise mit dem angolanischen Kriegsdienstverweigerer Emanuel Matondo zu Rüstungsexporten ins südliche Afrika durch. Gemeinsam mit Aktiven aus der Türkei waren wir weiter aktiv für die Kampagne "Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei". In Berlin organisierten wir ein Seminar für ägyptische Kriegsdienstverweigerer. Wir unterstützten den US-Deserteur André Shepherd in seinem Asylverfahren und führten eine Solidaritätsaktion für den in den USA als Whistleblower angeklagten Bradley Manning durch.