Rekrutierung 

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Aserbaidschan: Kriegsdienstverweigerer für zwei Wochen zwangsweise einberufen

(10.08.2012) Amid Zohrabov, Zeuge Jehova aus dem in der Nähe von Baku liegenden Lokbatan, wurde am 23. Juli 2012 zwangsweise in die Armee einberufen, als er einer Vorladung des lokalen Rekrutierungsbüros folgte. Das berichteten die Zeugen Jehovas der Nachrichtenagentur Forum 18. Angehörige der Zeugen Jehova sind weltweit Pazifisten und verweigern jede Form von Militärdienst.

Burma/Myanmar: Teenager beantragt nach Desertion Schutz bei der ILO

(07.05.2012) Ein Teenager, der vor vier Jahren zwangsweise zum Militär rekrutiert wurde, hat im Büro der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Rangun Schutz beantragt, nachdem er desertierte. Der 19-jährige Ye Min Oo war von einem Mann überredet worden, seine Heimatstadt Chanmyatharzi im Bezirk Mandalay zu verlassen, indem ihm dieser einen Job beim Bau im Township Kyaikhto in Mon anbot, der doppelt so gut bezahlt werden würde, wie die bisherige Arbeit von Ye Min Oo. In Kyaikhto stellte Ye Min Oo fest, dass der Mann tatsächlich ein Rekrutierer der Armee war. Ye Min Oo wurde bedroht und dazu gezwungen, dem Bataillon für Leichte Infanterie Nr. 570 in Monghpyat in Shan beizutreten, wo er fast vier Jahre lang blieb.

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Türkei: Neue Psychofolter für Homosexuelle

„Die Familie konfrontieren“

(03.03.2012) Wegen Kritik in den vorangegangenen Jahren, von Homosexuellen Fotos mit sexuellen Praktiken zu verlangen, damit diese den sogenannten „faulen“ Bericht, die Ausmusterung erhalten, hat die türkische Armee nun diese Praxis aufgegeben und durch eine neue ersetzt. Das Militärkrankenhaus GATA (Gülhane Military Medical Academy) in Haydarpaşa, Istanbul, zu dem Homosexuelle zur Ausmusterung in der Regel verwiesen werden, fordert nun, die „Familie zu treffen“.

Algerien: Rekrutierung des Kriegsdienstverweigerers Soufiane Ababou befürchtet

Bitte um Protestschreiben

(01.02.2011) War Resisters’ International wurde darüber informiert, dass der algerische Kriegsdienstverweigerer Soufiane Ababou wahrscheinlich gestern zwangsweise rekrutiert wurde. Es gibt große Sorgen um seinen Gesundheitszustand. Der 25-jährige Soufiane Ababou aus der Stadt Lamtar verweigert seit 2005 die Ableistung des Militärdienstes aufgrund seiner pazifistischen Überzeugungen. Am 13. Januar 2011 erhielt er eine Vorladung der Staatsanwaltschaft des Militärgerichtes von Oran für den 30. Januar 2011. Dies wurde durch eine Nachricht der Gendarmerie am 27. Januar bestätigt, die auch den Grund für die Vorladung benannte: Militärdienstentziehung.