Strafverfolgung 

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Kamal Zidan und seine Großmutter. Foto: +972mag

Israel: Drusischer Kriegsdienstverweigerer in Einzelhaft im Militärgefängnis

(22.04.2019) Kamal Zidan, drusisch-arabischer Bürger Israels erklärte letzten Sonntag gegenüber dem Rekrutierungsbüro in Tel HaShomer, dass er den Dienst in der israelischen Armee verweigert. Er wurde sofort von einem Disziplinargericht zu fünf Tagen Haft im Militärgefängnis verurteilt.

Schweden: Erste Haftstrafen gegen Militärdienstentzieher

(04.04.2019) Drei junge Schweden wurden dieses Jahr zu Haftstrafen verurteilt, weil sie sich dem Militärdienst verweigerten oder ihn nicht vollständig ableisteten. Einer der Männer hatte sich nie bei seiner Einheit gemeldet, die anderen beiden desertierten. Sie sind die ersten, die nach der Wiedereinführung der Wehrpflicht in Schweden zu Haftstrafen verurteilt wurden.

Roman Levin am 25. Februar 2019 vor der Kaserne

Israel: Vom LKW-Fahrer beim Militär zum Kriegsdienstverweigerer

Roman Levin für 30 Tage in Haft

(10.03.2019) Die israelische Armee hat Roman Levin ins Gefängnis Nr. 6 überstellt, nachdem er anderthalb Jahre nach Dienstbeginn seine Vorgesetzten darüber informiert hat, dass er die Ableistung jedes weiteren Dienstes verweigern werde.

Ukraine: Update zu Rekrutierung, Militärdienst und Kriegsdienstverweigerung

Stellungnahme von Connection e.V.

(18.02.2019) Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland eskalierte erneut im November 2018 in der Meerenge von Kertsch. Die Ukraine erklärte Ende November 2018 Kriegsrecht für eine befristete Zeit für einige Regionen der Ukraine. Am 3. Dezember 2018 kündigte der ukrainische Präsident Poroschenko zudem an, Reservisten einzuberufen. Auch wenn das Kriegsrecht nicht verlängert wurde, ist dies Anlass, ein Update zur Situation von Kriegsdienstverweigerern, Militärdienstentziehern und Deserteuren in der Ukraine zu geben. Die aktuelle Stellungnahme kann heruntergeladen werden unter www.Connection-eV.org/pdfs/ukraine_stellungnahme2019.pdf.

Ausführlich hatten wir die Situation von Kriegsdienstverweigerern, Militärdienstentziehern und Deserteuren bereits im Januar 2018 in einer Stellungnahme dargestellt.