Zivilgesellschaft 

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In Cizre

Türkei: Stoppt den Kreislauf der Gewalt!

Internationale Delegation der WRI besuchte Diyarbakır und Cizre

(04.05.2016) „Europa hat uns vergessen“, das ist die bittere Aussage, die in diesen Tagen so oft im Südosten der Türkei zu hören ist. "Wir dachten, Europa stände für Menschenrechte und Frieden. Aber im Gegensatz zum Krieg in der Türkei in den 90er Jahren kümmert sich heute niemand darum, was bei uns geschieht.“ Eine Woche lang besuchte eine Delegation der War Resisters' International den Südosten der Türkei. Sie sah, wie der gewaltsame Konflikt zwischen der Türkei und der kurdischen PKK zu ungeheurem Leid und großer Traumatisierung bei der Zivilbevölkerung der kurdischen Gebiete in der Türkei geführt hat. Nach Berichten sind seit August 2015 mindestens 338 ZivilistInnen und eine unbekannte Zahl von Kämpfern getötet worden, mehr als 400.000 ZivilistInnen mussten aus ihren Heimatorten fliehen. Die Menschenrechtsstiftung der Türkei gibt an, dass 100.000 ihre Häuser und Wohnungen verloren haben, weil diese zerstört sind.

In Cizre. Foto: Hülya Üçpinar

Erneuter Krieg in den kurdischen Regionen der Türkei

Teil I des Beitrags

(19.03.2016) Den folgenden Beitrag stellten Andreas Speck und Hülya Üçpınar Mitte März 2016 zusammen. Sie legen hiermit eine umfassende Analyse über die Hintergründe und Ursachen für den Krieg vor. (d. Red.)

Dies ist Teil I des Beitrags.

In Cizre. Foto: Hülya Üçpinar

Erneuerter Krieg in den kurdischen Regionen der Türkei

Teil II - Fußnoten zum Beitrag

(19.03.2016) Den folgenden Beitrag stellten Andreas Speck und Hülya Üçpınar Mitte März 2016 zusammen. Sie legen hiermit eine umfassende Analyse über die Hintergründe und Ursachen für den Krieg vor. (d. Red.)

Dies ist Teil II des Beitrags mit den Fußnoten.

Türkei: Verlasst Eure Einheiten, verweigert den Krieg!

(15.02.2016) Als KriegsdienstverweigerInnen, die gegen alle Arten von Kriegen, bewaffneten Konflikten und Armeen sind, als KriegsgegnerInnen und AntimilitaristInnen, sind wir gegen diesen Krieg. Wir rufen die jungen Menschen, die zur Ableistung der Wehrpflicht einberufen werden, dazu auf, ihr Recht auf Kriegsdienstverweigerung wahrzunehmen und nicht zur Armee zu gehen. Wir betonen, dass es ein Menschenrecht ist, das Töten und Getötet werden zu verweigern und dass dieses Recht auch für die Menschen gilt, die bereits in der Armee sind. Wir rufen alle in der Armee Dienst leistenden Wehrpflichtigen auf, das Töten und Getötet werden zu verweigern, alle außerhalb des Gesetzes stehenden Befehle zu verweigern sowie ihre Einheiten zu verlassen, um nicht Teil dieser Massaker zu werden. Legt die Waffen nieder!