Zivilgesellschaft 

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Logo des Vereins für Kriegsdienstverweigerung

Türkei: Presseerklärung zum sogenannten Demokratiepaket

„Die Erwartungen wurden tief enttäuscht“

(09.10.2013) Jeden zweiten Tag wird in der Türkei ein neues Thema zur heiß diskutierten Schlagzeile, während ebenfalls umstrittene Entwicklungen zu den Kriegen im Mittleren Osten, dem hiesigen Friedensprozess und des damit verbundenen „Demokratiepakets“ schnell von der Öffentlichkeit aus den Augen verloren wird. Weder der „Friedens“prozess, noch der Putsch in Ägypten, der Bürgerkrieg in Syrien oder das aktuell vorgestellte Demokratisierungspaket sind einfach zu konsumierende Themen. Wir, Kriegsdienstverweigerer, Kriegsgegner und Antimilitaristen, die für die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht, ein Ende der verdächtigen Todesfälle in den Militäreinheiten und für ein neues Lebensverständnis gegen den in alle Poren der Gesellschaft eingedrungenen Militarismus kämpfen, sehen es als unsere Verantwortung an, unsere Beobachtungen der Öffentlichkeit mitzuteilen. Dies sind unsere Gedanken zur eigentlichen Tagesordnung.

Israel/Palästina

Israel hat seinen moralischen Mut vergessen

(16.06.2013) Die Inhaftierung von Kriegsdienstverweigerern aufgrund ihrer Opposition zur Besatzung weist nicht nur auf die Ungerechtigkeit der israelischen Politik gegenüber den PalästinenserInnen hin, sondern auch auf die bedauernswerte Abkehr von einer großen moralischen Tradition der Juden.

Südafrika: Die Wehrpflicht lauert hinter der nächsten Ecke

(15.05.2013) Die End Conscription Campaign hatte nicht nur dazu beigetragen, die Apartheid zu beenden, sondern auch mit ihrer Kampagne gegen Wehrpflicht Erfolg. Laura Pollecut blickt zurück und berichtet über aktuelle Diskussionen um die Wiedereinführung der Wehrpflicht.

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Aktion des Zivilen Ungehorsams zum 15. Mai

Ich verweigere den Militärdienst, weil ...

(14.05.2013) Etwa 30 DemonstrantInnen, die sich gegenüber dem Gericht Çağlayan in Istanbul versammelten, forderten die Abschaffung des Artikels 318 des türkischen Strafgesetzbuches, der die „Distanzierung des Volkes vom Militär“ unter Strafe stellt. Sie führten eine Aktion des Zivilen Ungehorsams durch, in dem sie jeweils individuell den Satz ergänzten: „Ich verweigere den Militärdienst, weil ...“.