Zivilgesellschaft 

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Coşkun Üsterci

"Schwere Menschenrechtsverletzungen im Südosten der Türkei"

(14.06.2016) In einem Beitrag, den Coşkun Üsterci bei den Vereinten Nationen hielt, legt er dar, welche Menschenrechtsverletzungen während des Krieges im Südosten der Türkei seit August 2015 begangen wurden. Er kommt zu dem Schluss, dass "die türkische Regierung verpflichtet ist, all diese Vorwürfe aufzuklären. Daher beende ich meinen Beitrag mit der Aufforderung an die türkische Regierung, unverzüglich den Delegationen des UN-Menschenrechtsrates, des Europarates, des Europaparlaments und anderer internationaler Organe die Möglichkeit zu geben, die Region zu begutachten."

Gamze Yalçin

Türkei: „Wir bestehen auf den Weg des Dialogs und der Verhandlungen“

(14.06.2016) Vom 12.-24. Juni 2016 reisten Coşkun Üsterci, Vorstandsmitglied der Menschenrechtsstiftung in Izmir, und Gamze Yalçin, Vorstandsmitglied des Menschenrechtsvereins (İHD), gemeinsam nach Genf, Wien, Brüssel und Straßburg. Sie trafen dort auf höchster Ebene mit Menschenrechtsexperten aus den Vereinten Nationen, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Europarat, dem Europäischen Parlament sowie der Europäischen Kommission zusammen. Wir dokumentieren den Redebeitrag von Gamze Yalçin. (d. Red.)

Türkei: Ziviler Widerstand und Gewaltfreiheit

(12.06.2016) Ende April 2016 reiste eine Delegation der War Resisters‘ International nach Diyarbakır und Cizre. Die Delegation traf dort etwa 15 Organisationen und Gruppen und konnte sich einen guten Eindruck über die katastrophale Lage in der Region machen. Darüber hinaus suchte die Delegation nach Organisationen, mit denen gemeinsam gewaltfreie Aktivitäten gegen den Krieg entwickelt werden könnten. Ein Kapitel des Delegationsberichts beschäftigt sich ausführlich mit dieser Frage. (d. Red.)

In Cizre

Türkei: Stoppt den Kreislauf der Gewalt!

Internationale Delegation der WRI besuchte Diyarbakır und Cizre

(04.05.2016) „Europa hat uns vergessen“, das ist die bittere Aussage, die in diesen Tagen so oft im Südosten der Türkei zu hören ist. "Wir dachten, Europa stände für Menschenrechte und Frieden. Aber im Gegensatz zum Krieg in der Türkei in den 90er Jahren kümmert sich heute niemand darum, was bei uns geschieht.“ Eine Woche lang besuchte eine Delegation der War Resisters' International den Südosten der Türkei. Sie sah, wie der gewaltsame Konflikt zwischen der Türkei und der kurdischen PKK zu ungeheurem Leid und großer Traumatisierung bei der Zivilbevölkerung der kurdischen Gebiete in der Türkei geführt hat. Nach Berichten sind seit August 2015 mindestens 338 ZivilistInnen und eine unbekannte Zahl von Kämpfern getötet worden, mehr als 400.000 ZivilistInnen mussten aus ihren Heimatorten fliehen. Die Menschenrechtsstiftung der Türkei gibt an, dass 100.000 ihre Häuser und Wohnungen verloren haben, weil diese zerstört sind.