Konferenz Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?, Brüssel, 19. Oktober 2017 

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Militärtransport. Foto: bc

Eritrea: Keine Ausreden mehr zur Aufrechterhaltung des zeitlich unbefristeten Nationaldienstes

(28.07.2018) Das jüngste Friedensabkommen mit Äthiopien würde den eritreischen Behörden die Möglichkeit bieten, die Praxis des unbefristeten Nationaldienstes (Militärdienstes) zu beenden. Sie wird weithin kritisiert und beraubt der Jugend des Landes ihre Träume und schuf eine ganze Generation eritreischer Flüchtlinge.

Demonstration in Frankfurt/Main

Schweiz: 3.200 EritreerInnen stehen möglicherweise vor der Abschiebung

(13.04.2018) Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes der Schweiz im August 2017 ist die Rücksendung von eritreischen Staatsangehörigen rechtmäßig, wenn sie bereits ihren Militärdienst abgeleistet haben. Auf dieser Basis wird das Staatssekretariat für Migration (SEM) 3.200 Fälle von EritreerInnen überprüfen, die befristet Aufnahme in der Schweiz gefunden haben, und ihre Rückführung durchsetzen.

Demonstration in Frankfurt/Main

Eritrea: Unverminderte Menschenrechtsverletzungen

(12.03.2018) Wiederholt hat der Menschenrechtsrat “in schärfster Form” die “systematischen, weitverbreiteten und schweren Menschenrechtsverletzungen“ der eritreischen Regierung verurteilt. Der Rat verurteilte Verletzungen wie willkürliche Haft, Folter, sexuelle Gewalt, religiöse Verfolgung sowie die Verweigerung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Der Rat hat auch schwere Bedenken erhoben gegen die unbefristete Wehrpflicht von eritreischen Staatsbürgern und die Verwendung von Wehrpflichtigen bei Zwangsarbeit.

Protestaktion gegen geplante Abschiebungen vor der ruandischen Botschaft

Israelisches Berufungsgericht: Desertion vom eritreischen Militär begründet Asyl

(15.02.2018) Nach einer Klage der Fachabteilung für Flüchtlingsrecht der Universität Tel Aviv hat heute das Berufungsgericht entschieden, dass der Kläger, ein Eritreer, der aus dem eritreischen Militär floh, nachgewiesen hat, dass es “eine gut begründete Furcht vor Verfolgung durch die Behörden seines Herkunftsstaates gibt aufgrund der ihm zugeschriebenen politischen Meinung wegen seiner Flucht aus dem Militärdienst.“