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Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Veranstaltungsangebot: Krieg? Ohne uns!

Szenische Lesung zu Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg

(20.08.2018) „… eine spannende und ausgezeichnete Auswahl literarischer und musikalischer Texte, die den Werdegang des I. Weltkriegs-Soldaten auf dem Schlachtfeld facettenreich in den Mittelpunkt stellt – bis hin zur Desertion!“

In einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung werden Rudi Friedrich von Connection e.V. und der Gitarrist Talib Richard Vogl denjenigen Raum geben, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten. Mit Texten u.a. von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf, mit Gedichten, Liedern und Musik werden sie ihren Erlebnissen, Gedanken, Motiven und Konsequenzen nachgehen, auch mit Verweis auf die aktuelle Bedeutung.

Weitere Veranstaltungsanfragen werden gerne entgegengenommen unter 069 82 37 55 34, office(at)Connection-eV.org oder www.Connection-eV.org/100JahreDesertion-form.

Aktion in Seoul. Foto: World Without War

Südkorea: Verfassungsgericht erkennt Kriegsdienstverweigerung an

(02.07.2018) Mit einer Entscheidung am vergangenen Donnerstag hat das Verfassungsgericht in Südkorea die Kriegsdienstverweigerung anerkannt und dem Gesetzgeber zugleich eine Frist bis Ende 2019 gesetzt, rechtliche Regelungen umzusetzen. Der Artikel 5 Abs. 1 des Militärdienstgesetzes sei verfassungswidrig, da er keinen alternativen Dienst für Kriegsdienstverweigerer vorsieht.

Aktion in Seoul. Foto: World Without War

Korea: Um die Chance auf Frieden zu nutzen, muss das Recht auf Kriegsdienstverweigerung anerkannt werden

(14.05.2018) Pressemitteilung zur Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Mit einer phantasievollen Aktion werden über zehn Organisationen am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung, dem 15. Mai, vor der südkoreanischen Botschaft auf das Schicksal der inhaftierten Kriegsdienstverweigerer in Südkorea aufmerksam machen. Für jeden inhaftierten Verweigerer soll ein Luftballon symbolisch in die Freiheit entlassen werden. Wir wollen ein starkes Zeichen der Solidarität setzen für diejenigen, die sich in Südkorea der Militarisierung verweigern und sich schon seit Jahren für Frieden einsetzen.

Aktuelle Kriegskultur in der Metro in Istanbul*

Türkische FriedensaktivistInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen fordern Stopp des Waffenhandels mit der Türkei

(26.03.2018) Türkische FriedensaktivistInnen und MenschenrechtsverteidigerInnen fordern, den Waffenhandel mit der Türkei sofort zu beenden. Sie äußerten dies gegenüber der Arbeitsgruppe des internationalen antimilitaristischen gewaltfreien Netzwerkes der War Resisters' International (WRI), die zwischen dem 19. und 25. März die Türkei besuchte. “Der Krieg in Afrin und die Unterdrückung in der Türkei, insbesondere in den kurdischen Regionen, wird durch die Waffen ermöglicht, die vor allem aus Deutschland, Spanien, Italien und Russland importiert werden. Solange Länder fortfahren, Waffen zu verkaufen, werden diese für Unterdrückung und die Verletzung der Menschenrechte benutzt werden. Ein wichtiger Schritt, dies zu verhindern, wäre, den Rüstungsexport in die Türkei sofort einzustellen”, sagte ein Menschenrechtsverteidiger der Gruppe.