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Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Neue Termine: Veranstaltungen zu 100 Jahre Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg

(10.01.2019) Für die Szenische Lesung zu Desertion und Militärstreik gibt es im Frühjahr 2019 neue Termine: in Bonn, Frankfurt/Main und Neu-Isenburg. Dazu laden wir herzlich ein.

Rudi Friedrich von Connection e.V. und der Gitarrist Talib Richard Vogl geben damit in einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung denjenigen Raum, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten, u.a. mit Texten von Dominik Richert, Ernst Toller, Wilhelm Lehmann und Richard Stumpf.

Im November 2018 schrieb die Schwäbische Zeitung dazu: „Friedrich und Vogl bringen es fertig, dass jeder Tagebuchauszug und jedes Gedicht oder Lied, das sie zusammen mit Trommelschlägen, Trompete, Gitarre und Gesang intonieren, unter die Haut geht – sei es durch die Art der Sprache, mal ihre Arglosigkeit oder ihre zynische Schärfe, mal durch die Sachlichkeit der Beschreibungen oder ihre Emotionalität. Zum Abschluss das unvergleichliche Lied ‚Le déserteur‘ von Boris Vian aus dem Jahr 1954, ein Appell des Pazifismus, und der Ausblick in die Gegenwart.“

Eigenen Termin buchen über https://de.Connection-eV.org/100JahreDesertion-form

Vor der südkoreanischen Botschaft in Berlin

Südkorea: Regierung plant verschärfte Regeln gegen Kriegsdienstverweigerer

Urgent Action

(17.12.2018) Am 13. Dezember 2018 fand in Seoul in Südkorea eine weitere Anhörung zu einer Gesetzesänderung statt, mit der für Kriegsdienstverweigerer ein sogenannter alternativer Dienst eingeführt werden soll. Es zeigt sich, dass die Regierung in der Tat verschärfte Regeln vorsieht, die einen mit 36 Monaten fast doppelt so langen Dienst für Kriegsdienstverweigerer ausschließlich in Haftanstalten und einer dort auch erfolgenden Unterbringung beinhalten.

Connection e.V. bittet um Unterstützung der südkoreanischen Kriegsdienstverweigerer. Bitte senden Sie über das Formular https://de.Connection-eV.org/suedkorea-form ein Protestschreiben an den Botschafter der Republik Korea.

İlhami Akter

Türkei: Repressionen halten an

Mahnwache für den Hamburger İlhami Akter

(21.11.2018) Mitte August 2018 wurde der Hamburger İlhami Akter in der Türkei unter dem Vorwurf der „Terrorpropaganda“ festgenommen. Am 15. September 2018 verurteilte ihn das Gericht in Elaziğ zu drei Jahren und eineinhalb Monaten Haft. Das Gericht sah den Vorwurf der „Terrorpropaganda“ als erwiesen an, da er sich auf einer ihm zugeordneten Facebook-Seite kritisch über die Politik der AKP und den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan geäußert haben soll. İlhami Akter bestreitet die Vorwürfe. Das Gericht setzte den Vollzug der Strafe bis zu einer Entscheidung im Berufungsverfahren aus. Er darf jedoch die Türkei nicht verlassen.

Für İlhami Akter wird am Freitag, den 23. November 2018, 18.00 - 20.00 Uhr, in Hamburg am Hauptbahnhof/Steintorwall eine Mahnwache stattfinden. Connection e.V. bittet um Unterstützung auch über die online-Aktionsseite https://de.Connection-eV.org/ilhamisupport.

Hilel Garmi. Foto: Yoav Eshel

Israel: Kriegsdienstverweigerer Hilel Garmi zum 5. Mal in Haft

(23.10.2018) Hilel Garmi wurde am 16. Oktober 2018 erneut zu einer Haftstrafe verurteilt. Der aus dem Kibbuz Yodfat im Norden Israels stammende 19-jährige muss weitere 20 Tage ins Gefängnis, womit seine gesamte Haftstrafe nun 77 Tage beträgt.

Connection e.V. fordert die israelische Regierung auf, Hilel Garmi unverzüglich freizulassen und alle Strafverfahren gegen Kriegsdienstverweiger*innen einzustellen.