Misshandlung 

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Vorwort zur Broschüre Eritrea im Fokus

(09.03.2020) Der 2018 geschlossene Friedensvertrag zwischen Eritrea und Äthiopien war mit großen Hoffnungen verbunden. Wie Human Rights Watch in seinem Jahresbericht zu 2019 schreibt, wurde jedoch trotz der Annäherung der beiden Länder die umstrittene Grenze bislang nicht demarkiert. Äthiopien hat sich auch nicht aus Badme zurückgezogen, dem Ort, der Auslöser für den Krieg 1998 war. Deutlich ist inzwischen auch, dass es in Eritrea selbst bisher keine positiven Veränderungen gab.

Gaim Kibreab (l.) und Filmon Debru (r.)

Meine Geschichte

Ein eritreischer Flüchtling berichtet

(19.10.2017) Meine Geschichte beginnt zu der Zeit, als ich mich entschied, mein Land zu verlassen. Ich war Student an der Technischen Fakultät in Eritrea. Es war keine normale Universität. Es war vielmehr wie eine Militärschule. Statt eines Dekans hatten wir einen Oberst. Die Schule hatte ihr eigenes Gefängnis für Studenten, die sich - allgemein gesprochen - „falsch „verhielten, die „falschen Fragen“ stellten oder ungerechten Anweisungen der Regierung nicht nachkamen. Oder es traf Studenten, deren Verhalten als rebellisch angesehen wurde. Wir hatten einen Zugführer, einen Kompanieführer, einen Brigadegeneral. Wir waren so etwas wie Reservisten.

Russland: Soldatenmütter bieten App zur Beratung an

(22.05.2016) Mit der App Draftee Online bieten die Soldatenmütter St. Petersburg seit Mai 2016 eine Beratungshilfe für alle Wehrpflichtigen an, unabhängig davon, ob sie beabsichtigen, zur Armee zu gehen oder eine Ausnahme in Anspruch zu nehmen.

Türkei: Eskalierende Gewalt und Menschenrechtsverletzungen

(31.01.2016) Seit August 2015 eskaliert der Konflikt zwischen der türkischen Regierung und kurdischen Gruppen in Türkei-Kurdistan in einer neuen Spirale der Gewalt. Das hat zu Hunderten von Toten auf beiden Seiten geführt und eine zunehmende humanitäre Krise ausgelöst, die von schweren Menschenrechtsverletzungen begleitet wird. Diese reichen von willkürlicher Haft bis zu außergerichtlichen Ermordungen. In einem Hintergrundbericht schildert die War Resisters' International die aktuelle Lage. Der Bericht wurde zusammengestellt unter Beteiligung von AktivistInnen der WRI aus der Türkei