Bildergalerien 

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Foto: © Jürgen Tauras

Aktion: Stop the Slavery in Eritrea

Bildergalerie zur Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

(17.05.2019) Mehrere Dutzend Demonstrant*innen trafen sich aus Anlass des Internationalen Tages zur Kriegsdienstverweigerung (15. Mai) in Bonn. Sie wiesen insbesondere auf die Situation in Eritrea hin, ein Land, in dem Frauen wie Männer auf unbefristete Zeit wehrpflichtig sind und es kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung gibt. Einige Kriegsdienstverweigerer sitzen seit fast 25 Jahren in Haft. Zudem übergaben sie der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn eine Petition. Darin forderten sie die Europäische Union auf, ein Projektvorhaben zum Straßenbau in Eritrea zu stoppen: „Die Beihilfe subventioniert ein diktatorisches Regime. Eingesetzt werden sollen Wehrpflichtige, deren Dienstverhältnis als Sklaverei zu bezeichnen ist. Es gibt keinerlei Zusicherungen der eritreischen Regierung zur Einhaltung von Menschenrechten.“ (...mehr)

Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

Szenische Lesung zu Desertion und Militärstreik im I. Weltkrieg

Bilder aus der öffentlichen Probe

(11.08.2018) „… bei dieser Szenischen Lesung wird neben der Grausamkeit besonders auch die Absurdität des Krieges gezeichnet …“

„… eine spannende und ausgezeichnete Auswahl literarischer und musikalischer Texte, die den Werdegang des I. Weltkriegs-Soldaten auf dem Schlachtfeld facettenreich in den Mittelpunkt stellt – bis hin zur Desertion!“

In einer etwa 75-minütigen Szenischen Lesung werden Rudi Friedrich von Connection e.V. und der Gitarrist Talib Richard Vogl denjenigen Raum geben, die sich mit ihrer Desertion oder auf andere Art und Weise gegen den I. Weltkrieg wandten. Mehr dazu unter www.Connection-ev.org/article-2667.

Freiheit für die Kriegsdienstverweigerer!

Südkorea: Beendet die Inhaftierung der Kriegsdienstverweigerer!

Bildergalerie der Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

(15.05.2018) Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung stiegen in Berlin vor der südkoreanischen Botschaft Luftballons auf. Für jeden in Südkorea inhaftierten Kriegsdienstverweigerer wurde symbolisch ein Luftballon in die Freiheit entlassen. Damit forderten die Aktiven von etwa ein Dutzend Organisationen die sofortige Freilassung der fast 300 inhaftierten Verweigerer in Südkorea. Die Protestaktion war organisiert worden von Arbeitskreis Internationalismus IG Metall, Ausschuss für die Partnerschaft der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit der Presbyterianischen Kirche in der Republik Korea (PROK), Propstei GwangJu, Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Berlin-Brandenburg, Deutsche Ostasien Mission (DOAM), Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), Ev. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer für Frieden (EAK), International Peace Bureau (IPB), Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK), Korea Verband, Mennonitisches Friedenszentrum Berlin. Wir danken der Ev. Mission in Solidarität für die finanzielle Unterstützung.

André Shepherd

umBAU² Turley weiht André-Shepherd-Weg ein

Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

(15.05.2017) Auf Initative des Wohnprojektes umBAU² Turley wurde zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung 2017 in Mannheim der André-Shepherd-Weg eingeweiht. Damit wurde ein gemeinsamer Weg zwischen dem Wohnprojekt und dem Nachbargebäude auf dem Gelände der ehemaligen Turley Kaserne in Mannheim dem Engagement und Wirken des US-Deserteurs André Shepherd gewidmet.

André Shepherd ist ein ehemaliger GI einer Hubschrauberstaffel, die im Irakkrieg 2006 eingesetzt war. Unter dem Einfluss der Massaker an der Zivilbevölkerung seitens der US Armee bei Falludscha ist André Shepherd desertiert und hat als erster US amerikanischer Deserteur politisches Asyl in Deutschland beantragt. Seitdem klagt er sich in Deutschland durch alle denkbaren gerichtlichen Instanzen. Er wird unterstützt von dem Verein Connection e.V., der sich weltweit für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und Desertion einsetzt.

André Shepherd ist für seine Zivilcourage, die ihm dauerhaft die Rückkehr in seine Heimat verwehrt und eine zunächst ungewisse Zukunft bereitet hat, vielfach ausgezeichnet worden. Er ist Träger des Pro Asyl Menschenrechtspreises 2015 und des TAZ Panterpreises für Zivilcourage 2010.