Militarisierung 

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Wir sind israelische Reservisten. Wir weigern uns zu dienen.

Ein Aufruf

(23.07.2014) Am 23. Juli 2014 veröffentlichten etwa 50 Reservisten der israelischen Armee nachfolgenden Aufruf. Sie protestieren damit nicht nur gegen den gegenwärtigen Kriegseinsatz im Gazastreifen, sondern machen auch deutlich, dass „in Israel Krieg nicht einfach nur Politik mit anderen Mitteln ist, sondern die Politik ersetzt. Israel ist nicht mehr fähig, über eine Lösung des politischen Konfliktes außerhalb der physischen Möglichkeiten nachzudenken. Es ist daher kein Wunder, dass es einen nicht endenden Kreislauf der tödlichen Gewalt gibt. Wenn die Kanonen feuern, wird keine Kritik mehr gehört.“ (d. Red.)

„In tiefer Überzeugung, dass die Probleme, Bemühungen und Lösungen in eritreischer Hand liegen“

Gemeinsame Erklärung von EritreerInnen aus Afrika, Australien, Europa und Nord-Amerika

(11.05.2014) Wir, EritreerInnen aus verschiedenen Teilen Afrikas, Australien, Europas und Nord-Amerikas, die eine Reihe von Bürgerorganisationen vertreten wie auch als Privatpersonen, diskutierten und beratschlagten auf der Tagung „Strategische Überlegungen über die politische und sozio-ökonomische Krise in Eritrea: Zusammenhänge, Szenarien und Antworten“ vom 9.-11. Mai 2014 Themen nationaler Angelegenheiten und kamen zu folgenden Schlüssen.

Logo des Vereins für Kriegsdienstverweigerung

Türkei: Presseerklärung zum sogenannten Demokratiepaket

„Die Erwartungen wurden tief enttäuscht“

(09.10.2013) Jeden zweiten Tag wird in der Türkei ein neues Thema zur heiß diskutierten Schlagzeile, während ebenfalls umstrittene Entwicklungen zu den Kriegen im Mittleren Osten, dem hiesigen Friedensprozess und des damit verbundenen „Demokratiepakets“ schnell von der Öffentlichkeit aus den Augen verloren wird. Weder der „Friedens“prozess, noch der Putsch in Ägypten, der Bürgerkrieg in Syrien oder das aktuell vorgestellte Demokratisierungspaket sind einfach zu konsumierende Themen. Wir, Kriegsdienstverweigerer, Kriegsgegner und Antimilitaristen, die für die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht, ein Ende der verdächtigen Todesfälle in den Militäreinheiten und für ein neues Lebensverständnis gegen den in alle Poren der Gesellschaft eingedrungenen Militarismus kämpfen, sehen es als unsere Verantwortung an, unsere Beobachtungen der Öffentlichkeit mitzuteilen. Dies sind unsere Gedanken zur eigentlichen Tagesordnung.

Kriegsdienstverweigerung nach der Wehrpflicht

(25.09.2012) Mit Verweis auf einen Bericht des Europäischen Büros zur Kriegsdienstverweigerung (EBCO) legte Andreas Speck im September 2012 für die War Resisters‘ International weitere Fakten insbesondere zu den Militäreinsätzen der Europäischen Union, zur Kriegsdienstverweigerung von Soldaten und zur Militarisierung der Jugend dar. (d. Red.)