Rekrutierung 

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Kolumbien: Kriegsdienstverweigerer illegal rekrutiert

Proteste für Diego Fernando Blanco López erbeten

Der Kriegsdienstverweigerer Diego Fernando Blanco López wurde im Dezember 2016 zwangsrekrutiert, obwohl er als Student einen Anspruch auf Zurückstellung hat.

Am 20. März 2017 erklärte er offiziell seine Kriegsdienstverweigerung. Seitdem ist er Aggressionen und Schikanen ausgesetzt. Wegen seiner Weigerung, Waffen zu tragen, wird er mit einem Kriegsgerichtsverfahren wegen Ungehorsams bedroht.

Rundbrief »KDV im Krieg« - November 2016

Ruanda: Kriegsbeteiligung, Rekrutierung, Desertion und Strafverfolgung

Ehemalige Soldaten berichten

Ruanda ist ein innerhalb von Afrika liegendes Land, in dem es bis vor kurzem Kriege und Konflikte gab. 1990 griff eine zumeist von ausgewanderten, den Tutsi angehörenden, Flüchtlingen gebildete Rebellenarmee die ruandischen Streitkräfte von Uganda aus an. Der Krieg dauerte vier Jahre an. Am Ende übernahm die Rebellengruppe, die Ruandische Patriotische Front die Kontrolle des Landes und beendete damit den Genozid von 1994. Der militärische Zweig, die Ruandische Patriotische Armee, integrierte einige aus der besiegten Armee und wurde zu den Ruandischen Verteidigungsstreitkräften.

Dieser Bericht untersucht, inwieweit im letzten Jahrzehnt in Ruanda die Möglichkeit eingeschränkt war, die Armee zu verlassen. Er beruht auf den Aussagen ehemaliger Soldaten, die desertierten.

Rundbrief »KDV im Krieg« - November 2016

Ukraine: Jeder Dritte in der Region Kherson wurde ausgemustert

Fast jeder Dritte Wehrpflichtige in der Region Kherson im Süden der Ukraine wurde ausgemustert oder benötigte medizinische Hilfe, berichtete Olexandr Zinkovsky, Vertreter des Militärs in Kherson, auf einer Pressekonferenz.

Rundbrief »KDV im Krieg« - September 2016

Kolumbien: "Kriegsdienstverweigerung ist eine Alternative zum Friedensaufbau"

Nach Jahren des Widerstandes wird in Kolumbien nicht mehr verlangt, einen Militärausweis vorzulegen, um einen akademischen Universitätsabschluss zu erlangen. Julián Ovalle berichtet von diesem Kampf und von seinen Folgen für die Gesellschaft Kolumbiens. Das Interview entstand noch vor der Friedensvereinbarung, die am 26. August 2016 zwischen Regierung und den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) abgeschlossen wurde. Die Fragen stellte Javier Garate. (d. Red.)