Afrika 

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Mein Projekt als Bewegungsarbeiter der Bewegungsstiftung

Afrika: Gewaltfreier Widerstand gegen Krieg, Korruption und Unterdrückung

(19.08.2010) Die politischen und sozioökonomischen Verhältnisse in Afrika sind vielerorts von extremer Armut, Korruption und Unterdrückung geprägt. Aus meiner langjährigen Arbeit weiß ich, dass bereits vielfältiger ziviler Widerstand in Afrika und aus der Diaspora heraus existiert. Mit der Idee der Gewaltfreiheit will ich eine radikale soziale Transformation der Gesellschaften durch die jeweils dort aktiven Gruppen unterstützen.

Gewaltfreie Kämpfe um Existenzgrundlagen und Weltweiter Militarismus: Verbindungen & Strategien

Konferenz der War Resisters International in Ahmedabad (Indien)

(05.02.2010) Aktivisten für Gewaltfreiheit aus 32 Ländern prangerten die durch das vorherrschende Entwicklungsmodell ausgelösten Vertreibungen und die mit ihr verbundene Gewalt an. Sie trafen sich auf der Konferenz der War Resisters‘ International (WRI) in Ahmedabab. Dort hatte die WRI gemeinsam mit den indischen Organisationen Gujarat Vidyapith, Gujarat Sarvodaya Mandal und Sampoorna Kranti Vidyalaya eine Konferenz vorbereitet, um die Beziehungen zwischen Krieg, Kriegsprofiten und dem derzeit verfolgten Entwicklungsmodell zu analysieren. Etwa 175 TeilnehmerInnen aus 32 Ländern folgten der Einladung.

"Afrika ist ein reicher Kontinent"

(17.12.2004) Gemeinsam mit der Angolanischen Antimilitaristischen Menschenrechtsinitiative führte Connection e.V. im April und Mai 2005 eine Rundreise unter dem Titel "Das andere Afrika" durch. Die Reise führte Emanuel Matondo von der IAADH durch die Schweiz, Frankreich und Deutschland. Er machte damit aufmerksam auf zahlreiche Initiativen in afrikanischen Ländern, die gegen Krieg, Korruption und Unterdrückung Widerstand leisten. Im Vorfeld der Veranstaltungsreihe führten wir ein Interview mit ihm durch, in dem er einen Überblick gibt.

Afrika bewegt sich

Ist Afrika wirklich so hoffnungslos, wie die westlichen Medien nicht müde werden zu verbreiten? Warum steht der schwarze Kontinent heute so schlecht da, trotz seines Reichtums, trotz 40-jähriger "Entwicklungshilfe"? Ist der schwarze Kontinent so unfähig, seine Konflikte selbst friedlich zu lösen, wie manche Außenstehende behaupten? Oder kann die afrikanische Bevölkerung nur durch eine westliche Intervention gerettet werden? Ganz im Gegenteil: Afrika besitzt die Kraft zur eigenen friedlichen Konfliktlösung, wenn der Kontinent nur in Ruhe gelassen würde.