Krieg 

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Demonstration in Frankfurt, Februar 2021

Eritrea/Äthiopien: Allianz gegen Repression

Exilgruppen protestieren gegen die äthiopische und die eritreische Regierung

(18.05.2021) No Justice in Tigray, Eritrea and Oromia – No peace in Ethiopia« war eine der zahlreichen Parolen der Demonstration, bei der Anfang April in Berlin Hunderte diasporische Aktivist*innen zusammenkamen. Gemeinsam wurde gegen den andauernden Genozid in Tigray, die Situation der eritreischen Geflüchteten in Äthiopien und der politischen Unterdrückung der Oromo-Bevölkerung in Äthiopien demonstriert. Es ist bislang die erste Aktion, die der bundesweite Zusammenschluss organisiert hat. Das neue Bündnis besteht aus diasporischen linken Akteuren und Gruppen, u.a. United for Eritrea, Oromo Community Germany, Tigray Unity Germany und Ubuntu Haus Frankfurt.

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Protestaktion in Sheikh Jarrah, Foto: Timo Vogt

Kriegsgeschenk

Die Eskalation des Konflikts um Sheikh Jarrah hilft Netanyahu, Hamas und Erdoğan gleichermaßen

(18.05.2021) Der ostjerusalemer Stadtteil Sheikh Jarrah war vor der Teilung der Stadt im Jahr 1948 ein gemischt arabisch-jüdisches Viertel, das erst Mitte des 19. Jahrhunderts vor der Altstadt Jerusalems entstand. Während sich hier muslimische und christliche Araber*innen niedergelassen hatten, die in der beengten Altstadt keinen Wohnraum mehr fanden, siedelten sich einige Jahre später Jüdinnen und Juden um das Grab von Shimon Ha Tzadik an.

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Blick auf den Flughafen Eritreas. Foto: Martin Schibbye / CC-BY-SA-4.0

Eritreas veränderte Rolle am Horn von Afrika

Beitrag auf Telepolis

(12.05.2021) Für Isaias Afewerki erfüllt sich mit dem Einmarsch in Tigray nicht nur der lang gehegte Traum die verhasste TPLF zu schwächen, gleichzeitig destabilisiert er auch den Nachbarn Äthiopien und avanciert zum bedeutenden Player in der Region.

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Protestaktion in Sheikh Jarrah, Foto: Timo Vogt

Israel: Der Sturm, den Netanjahu entfachte

(12.05.2021) "Die Regierung spielt mit dem Feuer, wir alle werden verbrannt! In einem verzweifelten Versuch, sich an die Macht zu klammern, zieht Netanjahu uns in einen Krieg hinein, der Töten, Leid und Schmerz für beide Völker bedeutet. Stoppt die Eskalation! Stellt das Feuer ein! Stoppt die Vertreibung von Familien aus Sheikh Jarrah, stoppt die Amokläufe der Polizei in Ost-Jerusalem. Es kann keinen Frieden und keine Ruhe geben, solange das Westjordanland unter Besatzung lebt und Gaza unter einer erstickenden Belagerung leidet. Die Lösung: ein Ende der Besatzung, ein Ende der Belagerung des Gazastreifens und die Errichtung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Wir alle verdienen es, in Freiheit und Sicherheit zu leben. Die Zeit zum Handeln ist jetzt!"