Neue Berichte 

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Ruslan Kotsaba

Brief an die Friedensfreunde

(19.09.2021) Lieber Lothar, an meine deutschen pazifistischen Freunde! Ich bin bewegt und angenehm überrascht von Ihren Informationsstreiks der ukrainischen Auslandsvertretungen in Mainz und Berlin sowie in anderen EU-Ländern. Gemeinsam werden wir Militaristen und Oligarchen besiegen, die mit Blut und Kummer Geld verdienen, indem sie Kriege organisieren.

Zana Aksu

Kriegsdienstverweigerer Zana Aksu zu Haftstrafe verurteilt

(18.09.2021) Wegen einem vermeintlichen Verstoß gegen das türkische Militärgesetz ist der Kriegsdienstverweigerer und Menschenrechtsaktivist Zana Aksu von der Strafabteilung des Amtsgerichts Eruh (ku. Dih) zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Zudem soll er eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 TL (umgerechnet etwa 1.000 Euro) zahlen. Aksu war bereits 2018 wegen Befehlsverweigerung angeklagt und freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft ließ nicht locker und strengte im vergangenen Jahr erneut ein Verfahren an. Diesmal vorerst mit Erfolg. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Kritik am Militär ist kein Verbrechen

Mahnwache für den ukrainischen Pazifisten Ruslan Kotsaba in Mainz

(17.09.2021) Aus Anlass des erneuten Prozesstermins gegen den Pazifisten Ruslan Kotsaba protestierten Connection e.V., verschiedene Gliederungen der DFG-VK und andere Gruppen am 17. September 2021 in Mainz gegen das Verfahren in der Ukraine. Ruslan Kotsaba werden „Landesverrat“ und „Behinderung der Tätigkeit der Streitkräfte“ vorgeworfen. Das Mitglied der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung hatte 2015 ein Video veröffentlicht, in dem er den Krieg in der Ost-Ukraine verurteilte. In einem ersten Strafverfahren war er bereits verurteilt worden und 524 Tage in Haft. Trotzdem wurde ein erneutes Strafverfahren gegen ihn eröffnet.

Onur Erden

Türkischer Kriegsdienstverweigerer spricht für Ruslan Kosaba

Redebeitrag von Onur Erden

(17.09.2021) Wir unterstützen unseren Freund Ruslan Kotsaba, der wegen dieser Forderungen erneut vor Gericht steht. Wir fordern, dass die ukrainische Regierung dieses unfaire Verfahren unverzüglich einstellt.