Neu eingestellte Berichte 

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Soldatinnen in Eritrea. Foto: Temesgen Woldezion

Das Friedensabkommen mit Äthiopien hat Afewerkis Eritrea nicht verändert

Wenn überhaupt, dann hat es das Regime gestärkt

(12.10.2018) Nach der Unterzeichnung eines historischen Friedensabkommens mit Äthiopien und einer beispiellos positiven Berichterstattung in den Medien, beantragte Eritrea einen Sitz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC). Als Mitglied des UN-Menschenrechtsrates wird Eritrea für drei Jahre das Recht haben, über die Menschenrechtsresolutionen der Vereinten Nationen abzustimmen, auch über seine eigenen Missstände. Da sich Eritrea darauf vorbereitet, seinen Platz im höchsten Menschenrechtsgremium einzunehmen, möchte ich im folgenden einen Überblick darüber geben, wie das Land heute aussieht, trotz der großen Hoffnungen und optimistischen Medienberichte über bevorstehende politische Veränderungen.

Murat Kanatli

Türkisch-zyprischer Kriegsdienstverweigerer könnte zu Haftstrafe verurteilt werden

(10.10.2018) Ein Gericht im Norden Zyperns wird am Donnerstag sein Urteil im Fall des Kriegsdienstverweigerers Murat Kanatli bekanntgeben. Kanatli ist Mitglied des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) und Menschenrechtsaktivist. Wegen seiner Kriegsdienstverweigerung der jährlichen Reserveübungen droht ihm eine Haftstrafe.

Foto: 112.international

Ukraine: Neue Einberufungen zum Herbst

(28.09.2018) Am 27. September 2018 gab der stellvertretende Leiter der Rekrutierungsabteilung des Generalstabes der ukrainischen Armee, Oberst Valeriy Dendebera bekannt, dass zwischen Oktober und Dezember 2018 18.000 Männer zum Militärdienst einberufen werden sollen.

www.forum18.org

Turkmenistan: Der zehnte Kriegsdienstverweigerer 2018 in Haft

(21.09.2018) Turkmenistan wies die Forderung des UN-Menschenrechtsrates zurück, einen Alternativdienst zum Militärdienst einzuführen. Die Ablehnung kam wenige Wochen, nachdem ein weiterer Kriegsdienstverweigerer, der 18-jährige Serdar Atayev, zu einem Jahr Arbeitslager verurteilt wurde. Er ist der zehnte verurteilte Kriegsdienstverweigerer im Jahr 2018. Allein im August wurden vier Verweigerer inhaftiert. Alle zehn gehören den Zeugen Jehovahs an. Neun von ihnen haben eine einjährige Haftstrafe zu verbüßen, einer eine zweijährige Haftstrafe.