Asyl bei Desertion und Kriegsdienstverweigerung - rechtliche Hinweise 

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Bundesinnenministerium sichert russischen Deserteuren Schutz zu

Militärdienstflüchtige aus Russland von Schutzzusage ausgeschlossen

(19.05.2022) Das Kriegsdienstverweigerungs-Netzwerk Connection e.V. und PRO ASYL begrüßen die Erklärung des Innenministeriums, dass russischen Deserteuren Schutz zugesichert wird. Zugleich weisen die Organisationen auf immer noch fehlende Schutzzusagen hin: Für Militärdienstflüchtige aus Russland, für Kriegsdienstverweigerer und Militärdienstentzieher aus Belarus und der Ukraine.

„Sie waren wütend”: Russische Soldaten weigern sich in der Ukraine zu kämpfen

(12.05.2022) Soldaten sagen den Offizieren Nein, da sie wissen, dass die Strafe gering ist, solange sich Russland technisch gesehen nicht im Krieg befindet.

Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Schutz und Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer des Ukraine-Krieges

(11.05.2022) Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung ruft Connection e.V. zur Unterstützung von Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern aus Russland, Belarus und der Ukraine auf. „Es wird immer offensichtlicher“, so heute Rudi Friedrich von Connection e.V., „dass Tausende aus diesen Ländern vor Rekrutierung und Kriegseinsatz fliehen. Wir wollen heute, anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung, dem 15. Mai, Stimmen gegen den Krieg in den Vordergrund stellen. Sie zeigen uns, dass täglich Widerstand gegen Militarismus und Krieg geleistet wird.“

Gestriger Bundestagsbeschluss weckt Hoffnungen für russische Deserteure, die nicht erfüllt werden

(29.04.2022) Die derzeitige restriktive Anerkennungspraxis deutscher Behörden für Deserteure verhindert, dass diese hier Schutz erhalten. Damit der gestrige Bundestagsbeschluss wirksam wird, müssen das Bundesinnenministerium und das BAMF jetzt umgehend ihre Praxis ändern, fordern PRO ASYL und Connection e.V.