Menschenrechte 

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Türkei: Bulletin Kriegsdienstverweigerung

November - Dezember 2020

(10.01.2021) Als Verein für Kriegsdienstverweigerung (VR-DER) möchten wir mit dem Bulletin die aktuelle Situation zur Kriegsdienstverweigerung in der Türkei darstellen. Das Bulletin wird regelmäßig erscheinen.
Durch die Veröffentlichung hoffen wir die eingehenden Informationen für diesen Bereich zur Verfügung stellen zu können, um damit mehr öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Kriegsdienstverweigerung zu erreichen. Wir dokumentieren im Bulletin Anfragen an unseren Verein, neue Erklärungen zur Kriegsdienstverweigerung und aktuelle Informationen über Gerichtsverfahren.
Wenn sie weitere Informationen über unsere Arbeit benötigen, können sie uns über unsere Website, über die Sozialen Medien und über dernek(at)vicdaniret.org erreichen.

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Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung

Rede zum Tag der Menschenrechte

(10.12.2020) Weltweit werden Menschen gegen ihren Willen zum Kriegsdienst gezwungen oder wegen Verweigerung verfolgt und inhaftiert, z.B. in Süd-Korea, Singapur, Tadschikistan, der Türkei, Israel und Kolumbien.

Ruslan Kotsaba

"Wir verurteilen die politisch motivierte Verfolgung von Ruslan Kotsaba"

Erklärung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung

(08.12.2020) Für den 10. Dezember 2020 hat das Gericht in Kolomyja, Ukraine, eine Anhörung im Strafverfahren gegen Ruslan Kotsaba angesetzt. Ruslan Kotsaba ist Journalist und Pazifist. 2015 veröffentlichte er ein Video, in dem er zum Boykott der Mobilisierung für den bewaffneten Konflikt im Osten der Ukraine aufrief. Kotsaba wurde verhaftet und wegen „Landesverrats“ und „Behinderung der rechtmäßigen Aktivitäten der Streitkräfte der Ukraine“ angeklagt, was mit einer Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren geahndet werden kann. Amnesty International erkannte ihn als Gewissensgefangenen an.

Eritreische Organisationen rufen auf zum Aktionstag am 10. Dezember: Stoppt den Krieg am Horn von Afrika!

Protest gegen Krieg und Zwangsrekrutierung

(07.12.2020) Wir verurteilen schärfstens den Krieg und wenden uns gegen jeden ethnische Verfolgung. Wir verurteilen jede Beteiligung des eritreischen Regimes an dem Bürgerkrieg in Äthiopien. Das Regime von Isayas Afewerki ist seit 1991 dafür bekannt, bei Konflikten mit Nachbarländern (Sudan, Äthiopien, Dschibuti und Jemen) zum Krieg zu greifen. Isayas Afewerki benutzt für die Ziele des Regimes eine Armee, die über eine unbefristet abzuleistende Wehrpflicht für Männer und Frauen eingesetzt wird. Es gibt deutliche Hinweise dafür, dass Eritrea umfangreichere Mobilisierung auch über Razzien durchführt, um weitere Menschen zwangsweise für die Armee zu rekrutieren. Der Krieg birgt größte Gefahren für die gesamte Region, für die dort lebenden Menschen und die dort Schutz suchenden Flüchtlinge.

Stoppt den Krieg am Horn von Afrika! Schluss mit der Beteiligung Eritreas am Krieg!

Stoppt Zwangsrekrutierungen in den Krieg! Schützt und versorgt die Flüchtlinge! Stoppt das Leiden!

Wir rufen eritreische Gruppen und Organisationen sowie Unterstützer*innen in aller Welt dazu auf, an ihrem jeweiligen Ort am 10. Dezember 2020 Aktionen durchzuführen, dem Internationalen Tag der Menschenrechte.