Zypern 

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EBCO: Kriegsdienstverweigerer sind in Europa weiterhin Diskriminierungen ausgesetzt

(16.02.2020) Auch 2019 sind Menschen, die aus Gewissensgründen den Kriegsdienst verweigern, weiterhin zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt. Darauf weist das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) in seinem nun veröffentlichten Jahresbericht hin. (Download des Berichts) „Gerade in einer Zeit, in der die europäische Zusammenarbeit in der Verteidigung, bei Rüstungsobjekten und gemeinsamen Militäreinsätzen zunimmt, darf das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht an den Rand gedrängt werden, sondern muss als ein international garantiertes Menschenrecht konsequent überwacht und anerkannt werden“, so EBCO-Präsident Friedhelm Schneider.

Inhaftierte Kriegsdienstverweiger*innen weltweit

(02.04.2019) Der in Griechenland lebende Kriegsdienstverweigerer George Karatzas hatte im Dezember 2018 eine Aufstellung über inhaftierte Kriegsdienstverweigerer weltweit erstellt. Wir haben diese Liste aktualisiert und ergänzt mit Stand vom 2. April 2019. (d. Red.)

Rundbrief »KDV im Krieg« - Februar 2019

Rundbrief »KDV im Krieg«, Februar 2019

Inhaltsverzeichnis

(01.02.2019) In der Ausgabe Februar 2019 des Rundbriefes »KDV im Krieg« befinden sich Beiträge zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung und Asyl zur Arbeit von Connection e.V., zu Südkorea, Nordzypern, Türkei, Georgien sowie internationalen Richtlinien zur Kriegsdienstverweigerung.

Graffiti of Halil Karapaşaoğlu by CRS

Nordzpyern: „Wir haben einen Traum“

Interview mit Halil Karapaşaoğlu

(01.02.2019) Der aus dem Norden Zyperns stammende Halil Karapaşaoğlu hatte mehrmals den Reservedienst verweigert und war deshalb Anfang 2019 zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Da er sie nicht zahlte, wurde er ins Gefängnis gebracht. Nach drei Tagen ordnete das Berufungsgericht an, ihn freizulassen, da zwischenzeitlich von der Regierung in Nordzypern ein Gesetzentwurf zur Kriegsdienstverweigerung vorgelegt wurde. Wir hatten Gelegenheit, Anfang Februar mit Halil Karapaşaoğlu zu sprechen. (d. Red.)